Wichtige Daten sichern im Ordner namens Backup Linux

Windows ist immer noch auf den meisten Rechnern installiert. Die kostenlose Alternative Linux ist allerdings auf dem Vormarsch. Die Datensicherung sollte man in einem Ordner namens Backup Linux durchführen.

Wenn man vom Betriebssystem Linux spricht, ist das eigentlich ein bisschen widersprüchlich. DAS Linux gibt es streng genommen nämlich nicht. Die Bezeichnung Linux wurde ursprünglich nur für den Kern des vom finnischen Programmierer Linus Torvalds entwickelten Betriebssystems benutzt. Auf diesen Kern bauen heute etliche Betriebssysteme auf, die man allesamt unter dem Namen Linux zusammenfasst. Es gibt darunter sehr viele kostenlose Versionen, aber auch einige kostenpflichtige Ausgaben. Die kostenpflichtigen Versionen besitzen in der Regel eine große Fülle an vorinstallierten Programmen, eine ausführliche Anleitung und zumeist auch noch telefonischen Support, weshalb sie sich gut für unerfahrene Anwender eignen.

Freie Linuxdistributionen verlangen vom Anwender meistens gute, bis sehr gute Kenntnisse der Materie. Gemeinsam ist bei beiden Varianten eines: Eine regelmäßige Sicherung der Daten ist unablässig, da man ansonsten bei einem Systemausfall im wahrsten Sinne des Wortes in die Röhre schaut. Für die Datensicherung empfiehlt es sich, einen eigenen Ordner anzulegen. Diesen kann man beispielsweise Backup Linux nennen. Man sollte darauf achten, dass sich dieser Ordner nicht auf dem Systemlaufwerk befindet, da man dieses im schlimmsten Fall formatieren muss und somit die gesicherten Daten ebenfalls mit verloren gehen.

Besser ist da schon, den Ordner Backup Linux auf einer anderen Partition oder Festplatte zu speichern. Ideal wäre es, den Ordner auf einem anderen Rechner oder auf einer externen Festplatte anzulegen. Ein Backup unter Linux kann auf mehrere Weisen erfolgen. Anwender mit genügend Erfahrung können auf verschiedene Kommandozeilenbefehle zurückgreifen, die das Backup dann durchführen. Hier werden eigentlich nur Dateien abgeglichen und gegebenenfalls das Backup auf den neuesten Stand gebracht.

Das Hantieren mit Kommandozeilenbefehlen kann man aber auch umgehen. Es gibt Programme, die eine grafische Benutzeroberfläche mitbringen und das Erstellen eines Backups erleichtern. Mit diesen Programmen ist es zum Beispiel leicht machbar, dass Backups regelmäßig aufgrund eines definierten Zeitplans stattfinden. So kann man kein Backup vergessen und hat im Fall der Fälle immer eine Sicherheitskopie der wichtigsten Daten bereit.