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Die Netzwerkdose – Unterschiede in der Montage

Die Unterschiede bei der Netzwerkdose liegen grundsätzlich erst einmal in der Art der Montage begründet. Sie kann dabei in der Bauart „auf Putz“ verarbeitet oder „unter Putz“ in ein Loch der Wand eingefügt werden.

Netzwerkdosen unterschieden sich vom Grundsatz darin, dass sie entweder auf de Putz – im Fachjargon kurz als AP, also Aufputz, verarbeitet werden und dann mittels Schrauben und sinnvollen Dübel auf dem Putz der Wand aufgebracht werden oder aber der Version „Unterputz“, im Fachjargon als „UP“ abgekürzt, angebracht werden. In letzter Version werden die Netzwerkdosen dann in ein bereits bestehendes beziehungsweise entsprechend vorbereitetes Loch in der Wand eingearbeitet. So stehen die Netzwerkdosen bei dieser Montageart nach erfolgten Arbeiten nicht mehr über, weshalb diese Bauform die beliebtere ist. Die Netzwerkdose wird von einem analogen Telefonanschluss zur Verlängerung oder aber auch zur Verlegung der ersten Netzwerkdose benutzt. Auch die Parallelschaltung mehrerer Dosen erfolgen. Wird die ISDN-Telefonanlage genutzt, dann ist mit einem guten Verlegekabel für Telefonanschlüsse der Anschluss der a/b-Port der Anlage möglich.

Wird die Netzwerkdose selbst angeschlossen – was durchaus möglich und mit durchschnittlichen technischen Kenntnissen auch problemlos realisierbar ist – sollte beachtet werden, dass zwei Adernpaare, also vier Adern, für eine 100BaseT mit einer Leistung von 100 Megabit vollkommen ausreichend sind. In diesem Fall gilt es bei der Installation der Netzwerkdose zu berücksichtigen, dass die Pins 1, 2, 3 und auch t6 belegt sein müssen. Bei zwei Adernpaaren muss allerdings unbedingt beachtet werden, dass die richtigen Pins innerhalb der Adernpaare Verbindung bekommen.

Das Netzwerk mittels Netzwerksdose über einen sogenannten Com-Anschluss aufzubauen, wird in der Regel nicht empfohlen. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Nullmodemkabelverbindung, die unter DOS gern genutzt wurde und eine serielle Verbindung ermöglicht. Mit Windows ist diese Möglichkeit noch durch die Direktverbindung möglich, allerdings nicht empfehlenswert, denn im Regelfall muss hier ein System als Master, das andere als Slave die Steuerung aufnehmen, ohne dass der andere darauf zugreifen kann. Auch in der Kabellänge liegt hier, ebenso wie in der Übertragungsrate, eine deutliche Beschränkung vor, die heutigen Ansprüchen längst nicht mehr genügt. Als sinnvoll wird auch von Hobbybastlern hier immer das komplette Netzwerk-Kit mit Kabel für die Selbstmontage empfohlen.