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Einen Elektroantrieb nachrüsten und bequemer fahren

Wer sein Fahrrad zu einem E-Bike oder Pedelec umbauen möchte, kann einen Elektroantrieb nachrüsten. Die dafür benötigten Umbausätze können im Fachhandel erworben und mit entsprechenden Kenntnissen selbst montiert werden.

elektroantrieb nachrüsten
Foto: © fotobox / http://www.pixelio.de

Das Elektroantrieb-Nachrüsten bringt dem Fahrer erhebliche Vorteile. Das Radfahren wird durch einen Motor erheblich leichter und bequemer. Je nach Antriebsart gibt es die Möglichkeit, dass der Motor nur beim Treten in die Pedale anspringt oder vollkommen unabhängig läuft. Besonders für diejenigen, die bergige oder sehr weite Strecken zurücklegen möchten, ist ein solches Elektrofahrrad gut geeignet.

Wer einen Elektroantrieb nachrüsten möchte, sollte sich zuerst überlegen, wie stark der Motor sein soll, der verbaut wird. Danach entscheidet sich, ob das Elektrofahrrad später versicherungspflichtig ist oder nicht.

In einem Umbausatz befindet sich alles, was benötigt wird, um einen Elektroantrieb nachzurüsten. Das Wichtigste ist natürlich der Antrieb. Diesen gibt es, je nach Bedarf, entweder für die Vorderrad- oder die Hinterradnabe. Bereits eingespeichte Nabenmotoren für die Vorderradnabe lassen sich leichter einbauen als solche, die für die Hinterradnabe verwendet werden. Auch der Austausch ist bei dieser Antriebsart schneller und problemloser. Zusätzlich in einem Nachrüstsystem enthalten ist der Pedalsensor, dessen Einbau etwas aufwendiger ist. Alle benötigten Kabel sind ebenfalls vorhanden.

Für diejenigen, denen das Elektroantrieb-Nachrüsten zu mühsam ist, gibt es bereits „fertige“ E-Bikes oder Pedelecs. Der Unterschied zwischen beiden Fahrradtypen ist die Art der Unterstützung durch den Motor. Während bei einem Pedelec der Motor nur dann arbeitet, wenn in die Pedale getreten wird, so kann ein E-Bike auch ganz ohne Tretkraft, also nur mit Motor angetrieben werden. Allerdings können auch E-Bikes vollkommen ohne Motor gefahren werden. Pedelecs sind meistens nicht versicherungspflichtig und haben keine Altersbeschränkung. Allerdings sollte hierbei geprüft werden, wie schnell das Pedelec fahren kann und wie viel Leistung der Motor bringt. E-Bikes hingegen benötigen ein Versicherungskennzeichen und, wenn eine Motorleistung von 500 Watt und eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern nicht überschritten werden, eine Betriebserlaubnis. Elektrofahrräder können im Fachhandel erworben und in vielen Fällen vor dem Kauf Probe gefahren werden.