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Funkgeräte – für jeden Zweck die passende Technik

Am weitesten verbreitet sind ohne Zweifel die CB Funkgeräte, die für jedermann zugänglich sind und die man kostenfrei innerhalb bestimmter Frequenzbereiche nutzen kann.

Die CB Funkgeräte sind spätestens seit Jonny Hills Lied "Teddybär 1-4" bekannt geworden. Sie sind vor allem bei den Lkw-Fahrern weit verbreitet, weil sie es ihnen ermöglichen, Absprachen untereinander mit dem geringstmöglichen Kostenaufwand treffen zu können. Die Bezeichnung CB Funk arbeitet in der Bundesrepublik Deutschland in einem Frequenzbereich der von 26.560 Megahertz bis hinaus zu 27.410 Megahertz reicht. Diese achtzig Kanäle stehen dem so genannten Jedermannsfunk zur Verfügung. Innerhalb Europas ist dieser Frequenzbereich kleiner und umfasst nur vierzig Kanäle. Der niedrigste Kanal ist also die Frequenz von 26.960 Megahertz. Diese Unterscheidung sollte man kennen, wenn man Funkgeräte im Ausland nutzen möchte.

Die Funkgeräte werden vom Aufbau her in die Kategorien Seefunk, Flugfunk, Betriebsfunk, Amateurfunk und anmeldefreie Funkgeräte unterteilt. Am interessantesten für den Kunden namens Otto Normalverbraucher sind die anmeldefreien Funkgeräte. Sie umfassen die Baureihen CB, Freenet, LPD und PMR. Sie unterscheiden sich nach der Zahl der nutzbaren Kanäle und nach der Sendeleistung. Auch können sie unterschiedliche Frequenzbereiche abdecken. Die LPD Funkgeräte weisen hier die größte Flexibilität auf.

Die Funkgeräte für den Einsatz auf See haben die Besonderheit, dass hier die Sendeleistung häufig auf die verfügbare Kapazität der Akkus abgestimmt werden muss, denn vor allem kleinere Segelyachten haben meist keine Möglichkeit, an Bord Strom erzeugen zu können. Hier wäre allemal eine Koppelung mit Solarzellen zur zusätzlichen Energieerzeugung denkbar. Allgemein setzt man hier auf Funkgeräte, die im UKW-Bereich arbeiten, weil sich damit auch größere Distanzen überwinden lassen. Sie sind schon für kleines Geld mit einer fest vorprogrammierten Schiffskennung zu haben, was vor allem bei der Übertragung von Notrufen ein entscheidender Vorteil ist.

Diese Vorprogrammierung mit der individuellen Kennung ist auch für Funkgeräte für den Flugfunk eine hilfreiche Sache. Auch hier kommt es auf größere Reichweiten an. Hinzu kommt, dass im Bereich der Flugsicherung die optimale Verständigung unverzichtbar ist. So weisen die Geräte eine automatische Frequenzmodulation auf, die letztlich dafür sorgt, dass die Übertragungen immer in der optimalen Qualität durchgeführt werden können. Auch lassen sich Funkgeräte für den Flugbetrieb immer mit einem Headset koppeln, sodass der Pilot die Hände für die Steuerung des Flugzeuges frei hat.