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Lichttherapiegeräte sind nun wissenschaftlich anerkannt

Lichttherapiegeräte sind für die Behandlung etlicher Erkrankungen inzwischen wissenschaftlich anerkannte medizinische Behandlungsgeräte. Mit ihnen können sowohl Depressionen als auch Schlafstörungen behandelt werden.

Die Lichttherapie hat sich zu einer wissenschaftlich anerkannten Behandlungsform entwickelt, die bei verschiedenen Erkrankungen Anwendung findet. Sowohl Depressionen als auch die häufig mit dieser Erkrankung auftretenden Schlafstörungen werden mit dem Lichttherapiegerät behandelt. Lichttherapiegeräte werden auch für die Behandlung der Haut eingesetzt, wenn hier beispielsweise Neurodermitis oder Psoriasis behandelt werden sollen und andere Therapieformen oft schon versagt haben. Diese besondere Form der Hauttherapie wird auch als Phototherapie bezeichnet. Grundsätzlich arbeiten Lichttherapiegeräte in der Weise, dass der Patient mit einem hellen Kunstlicht konfrontiert wird. Hier wird oftmals auch von der Lichtdusche gesprochen, die hier eine Heilung bewirken soll. Lichttherapiegeräte werden oftmals so angewandt, dass ein Patient für einige Minuten in diese helle Lichtquelle schaut. In der Regel wird eine Wirksamkeit bei einer Lichtintensität von 10.000 Lux bestätigt, die dann für eine halbe Stunde auf den Patienten einwirken muss. Eine geringere Lichtintensität muss hier durch eine längere Einwirkdauer auf den Patienten kompensiert werden.

Für die Wirksamkeit der Lichttherapie soll es unerheblich sein, ob der Patient direkt in die Lichtquelle schaut. Viel wichtiger für den Erfolg dieser Therapieform ist, dass die Netzhaut mit der Lichtquelle beschienen wird. Auch Fluggesellschaften bieten ihren Passagieren bei Langstreckenflügen inzwischen häufiger eine besondere Kopfbedeckung an, die mittels Lichttherapie dem Jetlag entgegenwirken soll.

Die Lichttherapie wird nicht selten auch mit anderen Therapieformen kombiniert und so ist es mittels Lichteinwirkung der Lichttherapiegeräte und einer Verlegen und Schlafphasen auch möglich, den Biorhythmus des Menschen zu beeinflussen. Hintergrund ist, dass das Melatonin für den Schlaf-Wach-Rhythmus des Körpers verantwortlich ist. So wird in der zweiten Hälfte der Nacht vom Körper weniger Melatonin produziert, das letztlich den Aufwachvorgang mit beeinfluss. So wird der Hormonhaushalt hier mittels Lichttherapie beeinflusst, um so auch verschiedene Erkrankungen zu behandeln. In der Regel wird diese Therapie am Morgen angewandt.