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Texas Instruments - Ein Unternehmen der Innovation

Seit Ende des zweiten Weltkrieges ist Texas Instruments der Vorreiter in Sachen Mikro-Elektronik.

Texas Instruments ist ein großer Mikro-Elektronik-Hersteller aus den Vereinigten Staaten. Das Nachkriegsunternehmen kann einige bahnbrechende Entwicklungen vorweisen. So baute der Halbleiterhersteller 1954 das weltweit erste Radio, das nicht mit Röhren, sondern der neuen Transistor-Technik arbeitet. Auch die Ära der Integrierten Schaltkreise, also Chips, nahm im Hause Texas Instruments ihren Lauf, als ein NAND-Gatter auf den Markt kam. Im Bereich der Rüstung entwickelte TI mehrere Luft-Boden- und Panzerabwehrraketen. Die Firma hat bis heute mehrere Standbeine.

Eines davon ist die Taschenrechner-Industrie. Wie bei so vielen Innovationen, kam auch der erste kommerziell nutzbare Taschenrechner von TI. Die Serie wurde bis heute fortgesetzt und zunehmend modernisiert, sodass Casio und TI beinahe den gesamten Taschenrechner-Markt beherrschen. Dabei sind einfache und wissenschaftliche, bzw. programmierbare Rechner, wahlweise mit oder ohne "Computer Algebra System" im Angebot. Das CAS ist auch in Form von mehreren Computerprogrammen aus gleichem Hause verfügbar. Ferner gehören im Bereich der Tragbaren Geräte neuerdings auch Smartphones, also sehr leistungsfähige Handys, die Mobiltelefon und PDA verbinden, zum Angebot.

Das Haupt-Standbein sind aber Prozessoren. TI stellt sehr zuverlässige uns spezialisierte Prozessoren für wissenschaftliche oder medizinische Anwendungen her.

Relativ neu ist die sogenannte DLP-Sparte. Sie revolutionierte die Beamer-Technik. Ein einfacher Beamer sendet Licht von einer Lampe durch den LCD-Bildschirm, sodass das Bild vom LCD-Display auf der Wand erscheint. Dabei geht allerdings sehr viel Licht verloren, der Bildschirm verdunkelt sich mit der Zeit, der Kontrast ist eher gering und man sieht das Pixel-Gitter. Die DLP-Technik arbeitet allerdings mit Kippspiegeln und einem Farbrad. Während sich das Farbrad im Lichtkanal dreht, und dem Bild so alle zwei Millisekunden eine andere Farbe gibt, senden reflektieren die Kippspiegel das gerade aktuelle Pixelbild an die Wand. Der DLP-Chip mit den Spiegeln muss nicht durchsichtig sein, sodass kein Pixel-Gitter zu sehen ist. Auch die anderen Bild-Parameter sind weit besser, als bei der LCD-Technik. Ein störender Effekt, den manche Menschen wegen des Farbrads wahrnehmen, ist der Regenbogen-Effekt. Die störenden Schlieren sind bei neuen Modellen allerdings kaum noch zu sehen.

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