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Der GPS-Empfänger: Ortung mit Satellitenunterstützung

Der GPS-Empfänger ist ein Gerät, das Signale des Satellitensystems empfängt und auswertet. Als am meisten ausgereiftes System wird GPS von anderen Navigationssatellitensystemen für die Ortung verwendet.

gps empfänger
Foto: © pixelproducer / http://www.pixelio.de

Moderne Fahrzeuge sind mit einem Navigationsgerät ausgestattet, das die Suche eines Ziels sehr vereinfacht. Im Navigationsgerät befindet sich ein GPS Empfänger, der in Kombination mit einer elektronischen Karte auch als sogenanntem GPS-Navigationssystem arbeitet. Genau dieses System ist derzeit das beste und ausgereifteste System, das der Markt zu bieten hat und mit dem die Navigation mit hoher Erfolgsquote betrieben werden kann.

Die Unterscheidung der GPS-Empfänger wird in verschiedene Klassen unterteilt. Im sehr preisgünstigen GPS-Empfänger ist ein integrierter GPS-Chip vorhanden, der wiederum für die Signalverarbeitung zuständig ist. Hier sind 51 oder 66 Kanäle wählbar. Die sogenannten GPS-Mäuse im GPS Empfänger hingegen nehmen eine fortlaufende Positonsdatenaufnahme vor und die Übertragung wird hier im Regelfall über eine Bluetooth-Verbindung vollzogen. Die Ausgabe der Daten wiederum erfolgt dann mittels externem Rechner.

Der GPS Empfänger, der mit einem Logger arbeitet, zeichnet die Daten kontinuierlich wie die GPS-Maus auf, erzielt aber dann eine interne Speicherung der erfassten Daten. Die Auslegung der Daten findet nach der Aufzeichnung mittels Rechnerschnittstelle statt. Bekannte Hersteller der GPS Empfänger sind TomTom, Navigon, Magellan Navigation, Garmin, Becker, Blaupunkt, Litton, Decca oder auch Sercel. Auch der Hersteller IGL Telematics beteiligt sich innerhalb Deutschlands als Hersteller und hier werden Geräte vertrieben, die speziell die Fahrzeugortung ermöglichen. Als bekannteste Kartenanbieter haben sich in Deutschland Navteq und Tele Atlas etabliert, die somit auch den Markt der elektronischen Karten maßgeblich beherrschen.

Beim GPS Empfänger ist eine genormte Empfangseinheit vorhanden und die Datenbereitstellung erfolgt im NMEA-Format. Einige Funkmäuse sind in der Lage, diesen bereitgestellten Datenstrom sofort auszuliefern. Erfolgt hingegen eine Weiterverarbeitung der Daten durch den GPS Empfänger, so werden aus den bereitgestellten Daten sogenannte Tracks erstellt. Hierbei handelt es sich um eine Folge von Wegepunkten, deren Aufzeichnung innerhalb kurzer Zeitabstände erfolgt. Wird der Track vom GPS Empfänger auf maßgebliche Wegepunkte reduziert, ist von einer Route die Rede. Im Regelfall wird bei kommerziellen Geräten das Signal namens GPS L1 ausgewertet. Ein Datenblock umfasst hier im Regelfall 1.500 Bit, der wiederum eine Übertragungszeit von 30 s benötigt.