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Intelligente Kommunikation mit dem Blackberry

Blackberry ist eine aus Kanada stammender Dienst und Technik zur mobilen digitalen Kommunikation, die in die Kategorie der Handheld PCs zur Einhandbedienung gehört.

blackberry
Foto: © delater / http://www.pixelio.de

Der Blackberry Dienst wurde ursprünglich zum mobilen Versand und Empfang vom E-Mails entwickelt. Der Anschluss zum Internet wird entweder mittels WLAN oder über eine UMTS oder GPRS Verbindung hergestellt. Dabei arbeitet man beim Aufbau der Verbindung mit einer Server – Client Lösung, die in der Fachsprache als proprietär bezeichnet wird. Das bedeutet, dass ein spezielles Protokoll für den Versand und Empfang von Nachrichten verwendet wird, das mit keinem anderen System kompatibel ist. Das schränkt zwar den Nutzerkomfort etwas ein, sorgt aber andererseits für ein hohes Maß an Sicherheit, die beim Umgang mit kabellos versendeten Daten immer wichtiger wird.

Die Weitergabe der Daten vom Server an das Blackberry Endgerät erfolgt als Push Dienst. Dabei leitet der Server alle für einen bestimmten Empfänger bei ihm eingehenden Daten ohne gezielte Aufforderung an das Endgerät weiter. Gegenüber dem klassischen PDA weist der Blackberry Dienst einen entscheidenden Vorteil auf, denn durch die Nutzung der Push Dienste werden auch alle anderen Aktualisierungen von Daten automatisch zwischen dem Server und dem Endgerät abgeglichen. Beim PDA muss diese Funktion von Nutzer jedes Mal extra aktiviert werden.

Daraus könnte man schlussfolgern, dass zwischen dem Blackberry Client und dem Server eine gigantische Menge von Daten ausgetauscht werden muss. Doch das ist nicht der Fall. Der Kommunikationsserver, der Blackberry Enterprise Server genannt und mit BES abgekürzt wird, sorgt dafür, dass alle zu versendenden Daten komprimiert werden. Außerdem werden sie in kleine Portionen unterteilt, von denen keine größer als zwei KB ist. Gesendet werden immer nur die Datenportionen, die der Nutzer gerade benötigt. Erst wenn er einen neuen Datensatz aufruft, wird dieser vom Endgerät beim Server angefordert.

Der zum Blackberry gehörende Dienst kann nur zusammen mit optionalen Diensten einer Mobilfunkkarte genutzt werden. Für diese Dienste zahlt man eine monatliche Grundgebühr, in der bereits eine pauschale Menge von Daten enthalten ist, die man ohne zusätzliche Kosten empfangen oder versenden kann. Dabei sollte man allerdings immer bedenken, dass die Größe einer via Blackberry empfangenen Mail deutlich geringer als die einer Mail für den Computer ist. Ein bis zwei Megabyte pro Monat reichen für eine durchschnittliche private Nutzung mit einem Dutzend Mails pro Tag und der gleichen Anzahl von Kalendereinträgen im Normalfall völlig aus.