DSL-Vertrag-Umzug - So geht es richtig und problemlos

Ein DSL-Vertrag kann mit dem Kunden umziehen oder am neuen Ort neu abgeschlossen werden. Damit ein DSL-Vertrag-Umzug für beide Parteien reibungslos vonstattengeht, muss man nur einige Regeln kennen und beachten.

Ein Umzug ist immer mit viel Arbeit und zum Teil auch mit Stress für alle Beteiligten verbunden. Man muss an einiges denken, damit alles glatt über die Bühne geht und man sich Ärger erspart. Von der Bank, über die Versicherung bis hin zum Internetprovider müssen alle informiert werden.

Eine Menge Leute besitzen heutzutage eine DSL-Anschluss in den eigenen vier Wänden. Teilweise wird er lediglich zu Kommunikationszwecken genutzt, für viele ist er aber zugleich auch mit dem Arbeitsplatz verquickt. Viele Menschen arbeiten zu Hause, gerade wenn sie in der IT- oder Medienbranche beschäftigt sind. Für sie sind ein Internetzugang und ein funktionierendes Festnetztelefon das A und O. Sobald etwas nicht funktioniert, hat das schlimmstenfalls Honorarausfälle zur Folge. Fast immer ist es mit riesigem administrativen Aufwand verbunden.

Wenn man einen DSL-Vertrag abschließt, sollte man sich direkt beim Provider erkundigen, was im Falle eines Umzugs zu tun ist, und die Vertragskonditionen mit den Aussagen abgleichen. Der DSL-Vertrag-Umzug sollte nahtlos vonstattengehen, wenn man den Anbieter rechtzeitig informiert. Hierbei ist es wichtig zu wissen, welche Art des Schriftverkehrs der Anbieter akzeptiert, und sich zu vergewissern, dass die Umzugsmeldung angekommen ist. Die anfallende Korrespondenz sollte man unbedingt archivieren. Ein kulanter Provider wird seinen Kunden eventuell in Form einer Gutschrift entgegenkommen, wenn die Anschlusszeit für das neue DSL länger dauert als vereinbart. Aber in der Regel muss man mit bis zu vier Wochen rechnen. Einige DSL-Anbieter verlangen eine Gebühr, wenn der DSL-Vertrag mit umziehen soll – also unbedingt beim Vertragsabschluss auch das Kleingedruckte lesen, denn wann man den Vertrag einfach so unterschreibt, hat man im Nachhinein keine Handhabe mehr. Ein Wermutstropfen ist häufig, dass man seine alten Rufnummern nicht mitnehmen kann, auch wenn man beim alten Provider bleibt.

Darüber hinaus ist ein DSL-Vertrag-Umzug mit dem gleichen Provider nicht unbedingt erforderlich. Man kann im Falle eines Umzugs auch den Anbieter wechseln und somit ggf. früher aus dem Vertrag heraus. Im Fall eines Umzugs gilt das sogenannte Sonderkündigungsrecht.