checkAd

Thema Internet: Das kann die Fritz Box

Die Fritz Box ist der beliebteste DSL-Router bei den deutschen Internetnutzern. Mit der ihr sind auf Wunsch nämlich sogar günstige Telefonate möglich. Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Boxen und Sonderfunktionen.

Die Fritz Box ist ein DSL-Router für die Verbindung des Rechners mit dem Web. Die beliebten DSL-Endgeräte sind in verschiedenen Produktvarianten erhältlich. Die einfache Fritz Box ist ein herkömmlicher LAN-Router mit eingebautem DSL-Modem. Mit der Grundausstattung wird eine Verbindung zwischen dem Rechner und dem Internet hergestellt. Das Ganze funktioniert auch kabellos über WLAN, wobei das kabellose Web sich heute schon als Standard durchgesetzt hat. Der WLAN-Funk sollte über die Fritz Box immer mit einem Netzwerkschlüssel abgesichert werden.

Als erweitertes Produkt ist die Fritz Box Fon im Fachhandel erhältlich. Sie ermöglicht eine Internetverbindung über das Ethernet, USB oder WLAN und kann auch zum Telefonieren genutzt werden. Für die Telefonfunktion wird ein handelsüblicher Telefonapparat an die Box angeschlossen. Dabei ist eine Verwendung der herkömmlichen Telefonnummer möglich. Der PC muss für die Telefonfunktion nicht eingeschaltet werden. Die Fritz Box Fon wird auch ohne WLAN für DSL und Voice-over-IP angeboten. Die umfangreichste Lösung stellt die Fritz Box mit integriertem WLAN und Telefonfunktion dar.

Die Fritz Box ist in Deutschland der ungeschlagene Favorit bei den DSL-Routern. Hergestellt werden die Router von der Berliner Firma AVM, die bereits 1989 ihre erste ISDN-Karte auf den Markt brachte. Der Erfolg kam wenige Jahre später mit der neuen Marke Fritz!, die AVM selbst immer in großen Lettern anführt. Die erste Fritz Box wurde 2004 auf der Messe Cebit vorgestellt. Heute bekleidet AVM in Deutschland einen Marktanteil von etwa 60 Prozent mit seinen Fritz-Routern. Die Firmware wird vom Unternehmen selbst programmiert.

Im Jahr 2008 konnte AVM seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich steigern. Seit 2007 ist die Fritz!Box der Marktführer in ihrem Segment und erwirtschaftete einen Umsatz von 280 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren wurden mehr als fünf Millionen Boxen verkauft. Viele DSL-Anbietern liefern den DSL-Router gratis mit Neuverträgen aus oder bieten zumindest attraktive Subventionen. Ein beliebtes Produkt der Berliner ist auch der WLAN USB Stick, der direkt an PC oder Notebook angeschlossen wird. Mit dem Stick sind maximale Übertragungsraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich.