Die neuen Minikameras eröffnen neue Wege in der Überwachung

Mit den neuen Minikameras kann man effektiv Räume und Verkaufsflächen überwachen. Die kleinen Kameras sind ungeheuer leistungsfähig geworden.

Mit der Quantität wird die Qualität bestimmt. Das ist ein alter philosophischer Satz von Hegel. Das bedeutet, dass viele Einzelteile auch das gesamte Geschehen verändern können. Zehn Bakterien härten den Menschen ab, Millionen Bakterien bringen ihn um.

Die Miniaturisierung der Geräte ist gigantisch. Man kann Kameramodule bauen, die in ein Kopfloch passen und die ganze Räume überwachen lassen. Diese neuen Minikameras verfügen über eigene Linsen, über eigene Stromversorgung und zum Teil über eigene Sender. Die Kameras sind mittlerweile so ausgerüstet, dass sie selbständig Signale in ein WLAN-System einspeisen können. Zum Teil kann man auch Handys als Minikameras einsetzen. Man kann diese auf einfachste Art und Weise so schalten, dass sie Räume observieren können. Die Geräte sind für wenige Euros zu erwerben. Man kann nämlich gebrauchte Handys für einige Euros mit sämtlichen Funktionen bekommen. Die einzige Schwachstelle bei diesen Geräten ist die Stromversorgung - ansonsten stünde der Kontrolle von Räumen nichts mehr im Weg.

Die Anwendungen von neuen Minikameras sind mannigfaltig. Man kann Sie zum Gebäudeschutz einsetzen. Räume, in denen sonst kein Mensch mehr ist - Ferienhäuser im Winter zum Beispiel - oder in denen sich keiner aufhalten möchte - Räume mit lebensfeindlicher Umgebung. Man kann Dinge vor Vandalismus oder von Diebstahl sichern, in Kombination mit anderen Messmethoden kann man auch Gebäude vor Schäden bewahren. Man denke zum Beispiel an ausgefallene Heizungen, die im Winter zu enormen Schäden führen können.

Die Kameras können mit einem lokalen Speicher ausgestattet werden. Meist nutzt man in diesem Falle Speicherkarten zum Puffern der Information. Man kann die Minikameras aber auch mit einem Netzanschluss oder einem UMTS Anschluss versehen. Die Information wird dann von der Ferne abgegriffen. So kann dann der Raum fernüberwacht werden und im Bedarfsfall eine Hilfe an den Ort des Geschehens gesandt werden.

Die Verbreitung solcher Kameras birgt allerdings auch Risiken. Man kann sich in der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr sicher sein, ob eine Umkleidekabine nicht mit einer Kamera überwacht wird.