Die Qual der Wahl: Plasma- oder LCD Fernseher?

Flachbildfernseher liegen voll im Trend. Die altmodische Röhre im Wohnzimmer dagegen ist out. Doch welches Gerät eignet sich eher für die eigenen Bedürfnisse: Plasma- oder LCD Fernseher?

lcd fernseher
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Neben dem Auto ist wohl der Fernseher des Deutschen liebstes Kind. Rund 3,5 Stunden sieht der Durchschnittsdeutsche laut neuesten im Internet kursierenden Statistiken am Tag fern. Kein Wunder also, dass viele Konsumenten die Geräte im heimischen Wohnzimmer gerne auf dem neuesten Stand halten. Schon seit einiger Zeit liegen platzsparende Flachbildgeräte voll im Trend. Klobige Röhrenfernseher dagegen sind out. Wer jedoch kurzfristig die schon lange überfällige Aktualisierung der eigenen Heimkinoanlage plant, steht ob der Vielzahl an unterschiedlichsten Modellen und Techniken vor einem Problem: Welcher Flachbildfernseher passt am besten zu den eigenen Bedürfnissen?

In Sachen Flachbildfernseher stehen den Konsumenten mehrere Technologien zur Auswahl. Die gängigsten sind die Plasma- und die LCD-Technologie. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die sich jedoch mit jeder neuen Generation der Geräte immer mehr relativieren. Waren Plasmafernseher früher noch für ihren hohen Stromverbrauch bekannt und bestand oft die Gefahr des Einbrennens von statischen Bildern, sind derartige Probleme heute nicht mehr allzu gravierend. LCD Fernseher hingegen konnten bei den Schwarzwerten oft nicht überzeugen, so dass Besitzer eines solchen Geräts oft mit dunklen Grautönen vorlieb nehmen mussten, während etwa Plasmabildschirme tiefstes Schwarz wiedergaben. Vor allem mit der Weiterentwicklung der IPS-Technik haben die Hersteller derartigen Problemen erfolgreich entgegen wirken können. LCD Fernseher der neuesten Generation überzeugen nun etwa durch einen stärkeren Kontrast, eine bessere Farbwiedergabe und sehr kurze Wartezeiten beim Umschalten zwischen verschiedenen Fernsehprogrammen.

Trotz allem technologischen Fortschritt bleiben die grundsätzlichen Vor- und Nachteile der beiden Technologien aber natürlich weiterhin, wenn auch in abgeschwächter Form, bestehen. Wer oft statische Bilder auf dem Fernseher wiedergibt, etwa durch stets eingeblendete Symbole bei Videospielen, und darüber hinaus fast ausschließlich hochauflösendes Bildmaterial einspielt, sollte auf LCD Fernseher zurückgreifen. Wer weiterhin analoges Fernsehen schaut, ist dagegen mit einem Plasmafernseher gut beraten. Beide Technologien weisen allerdings zum Teil gravierende Vorteile gegenüber herkömmlichen Röhrenfernsehern auf. Zum einen strahlen sie ganz einfach weniger, sondern also keinerlei Röntgenstrahlen und kaum Magnetfelder ab, zum anderen ist das Bild flimmerfrei und hochauflösender als bei Röhrenfernsehern.