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Eine SAT Anlage bietet mehrere tausend Programme

Es gibt inzwischen viele Möglichkeiten, Fernsehen zu empfangen. Auch wenn die Zukunft dem Internetfernsehen gehört, lohnt sich die Anschaffung einer SAT Anlage noch.

sat anlage
Foto: © Hartmut910 / http://www.pixelio.de

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Fernsehsignal zu empfangen. Da wäre der traditionelle Kabelanschluss, der neuerdings auch das Surfen im Internet oder Telefonieren ermöglicht oder die relativ neue DVBT-Technik, die das terrestrische Fernsehen durch ein qualitativ hochwertiges digitales Funksignal ablöste, welches auch unterwegs genutzt werden kann. Die größte Programmvielfalt, neben dem Internet, liefert aber das Satellitenfernsehen.

Um das schwache Signal der Erdtrabanten zu empfangen, braucht mal allerdings eine Reihe von Geräten. Zusammen nennt man sie SAT Anlage. Zunächst wird das Signal mit Hilfe einer Satellitenschüssel, oder genauer gesagt einen parabolförmigen Spiegel gebündelt, um dann auf das sogenannte LNB zu treffen. Der low-noise block converter empfängt das Signal und sendet einen schwachen Strom an den Receiver. Dabei müssen das LNB und der Spiegel genau auf einen Satelliten ausgerichtet sein. Davon gibt es mehrere, in Europa zum Beispiel Astra oder Eutelsat, welche auch gleichzeitig, dann aber mit mehreren LNBs auf einer Schüssel empfangen werden können. Die Satelliten sind, anders als beim Navigations-Service GPS, geostationär - befinden sich also immer auf einer starren Position am Himmel.

Der Receiver entschlüsselt das extrem hochfrequente Signal vom Satelliten und stellt das Bild zur Verfügung. Der Fernseher kann also am Receiver angeschlossen werden. Dabei sind nicht alle Signale problemlos entschlüsselbar und müssen manchmal mit Zusatzhardware übersetzt werden. Dabei kann eine Gebühr erhoben werden, wie es beim Pay-TV üblich ist. Manche Programme sind auch unternehmensinterne Sendungen, wie z.B. das Fernsehen für manche Fast-Food-Restaurants.

Neuerdings hat auch hier die Digitalisierung Einzug erhalten - das Stichwort heißt DVBS. Das System arbeitet ähnlich, wie DVBT, wobei aber keine Sender, sondern Satelliten zum Einsatz kommen. Das Vergrößert den Empfangsbereich, auch Footprint genannt und verbessert die Empfangseigenschaften bei schlechtem Wetter. Die Wetterabhängigkeit war nämlich schon immer eine große Schwäche des Satellitensystems, was dazu führte, dass der Fernsehempfang bei schlechtem Wetter zusammenbrach, weil das ohnehin schwache Signal keine größeren Wolken durchdringen kann.

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