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Video Kameras sind jetzt für jeden erschwinglich!

Es hat lange gedauert, bis die Video Kameras so weit waren, wie sie heute sind - digital, qualitativ hochwertig und gut zu erstehen. So kann jedermann zu jedem Anlass schöne Filme selbst aufnehmen.

Es gibt Momente im Leben, bei denen man sich freut, sie immer wieder genießen zu können. Am besten geht das mit Fotos oder einer Videoaufnahme. Heutige Video Kameras sind für jedermann erschwinglich und liefern auch im unteren beziehungsweise mittleren Preissegment gute Aufnahmen. Der notwendige Schritt dazu wurde im Zuge der Digitalisierung um die Jahrtausendwende erreicht.

Analoge Videokameras arbeiten im Prinzip wie eine Kleinbildkamera. Der Film wird hinter dem Objektiv vorbeigeführt, das sich in bestimmten Zeitintervallen öffnet und schließt. So entstehen ungefähr 18 Fotos in der Sekunde. Der Film wird dann entwickelt und auf Videokassetten überspielt, oder direkt auf eine Leinwand projeziert. Dieses Verfahren war seinerzeit für den Otto-Normalverbraucher unerschwinglich und kommt nicht mehr zum Einsatz.

Halbanaloge Videokameras tasten ein Bild mit unterschiedlichen Verfahren zeilenweise ab und speichern die Informationen des einfallenden Lichts direkt auf Videobändern, indem sie diese an bestimmten Stellen magnetisch machen. Diese Technik liefert erst im oberen, für Privatmenschen zu teuren, Preissegment gute Qualität und wurde bereits fast vollständig durch Digitaltechnik abgelöst.

Wenn man heute eine Kamera kauft, dann ist sie digital. Hier wird das Bild mit einer Blende auf einen bestimmten Helligkeitswert eingestellt, über die Optik stabilisiert und fokussiert und dann auf einen Bildsensor projeziert. Dieser Bildsensor besteht aus sogenannten Photowiderständen, die ihren Ohm’schen Widerstand großteils verlieren, wenn sie mit Licht einer bestimmten Farbe beleuchtet werden. Immer drei Photowiderstände, der Grundfarben Grün, Rot und Blau, ergeben einen Bildpunkt (Pixel). Wenn man nun einen Film dreht, wird der Widerstand von jedem dieser Photosensoren 25 mal pro Sekunde gemessen und in einen Arbeitsspeicher geschrieben. Dort analysieren Programme, ob eine Korrektur notwendig ist und komprimieren die Daten in ein Videoformat, wie MPEG4 oder AVI. Dann schreibt die Kamera den Film auf eine Speicherkarte, Festplatte oder DVD. Nach dem selben Prinzip arbeiten auch digitale Fotoapparate. Bei ihnen sind die Chips auf möglichst hohe Auflösungen, statt auf schnelle Auslesbarkeit ausgelegt, was Video Kameras nicht daran hindert, auch Fotos zu machen und umgekehrt.

Bearbeitungsprogramme helfen schließlich beim Schneiden, Zusammenfügen oder Hinterlegen von Musik.