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Wireless Beamer – gilt nicht für den Stromanschluss

Ein Wireless Beamer vermeidet zwar das Kabel für die Datenübertragung. Aber ein Stromanschluss muss wohl sein. Ganz kabellos geht es eben meist doch nicht. Die Signalübertragung per Funk ist heute eine gängige Form.

Der Beamer ist heute ein durchaus erschwingliches Gerät, das bei entsprechender Beleuchtung – oder besser Verdunkelung – auch zu akzeptablem Genuss von Filmen im Heimkino führt. Da er einen Stromanschluss benötigt, ist schon ein Kabel vorhanden. Das zweite oder dritte Kabel zur Übertragung des Signals stört da bei einem stationären Einsatz auch nicht weiter. Allerdings hat der Beamer oft den besten Sitzplatz in der Mitte vor dem Bild. Da wäre es günstig, wenn man ihn an der Decke platzieren könnte.

Oft sind heute für die Deckenbeleuchtung Stromanschlüsse an der Decke vorhanden, die nicht mehr genutzt werden, weil man auf indirekte Beleuchtung umgestellt hat. Da bietet es sich an, einen solchen Anschluss für den Beamer zu verwenden. Eventuell braucht man dazu einen Elektriker. Das Stromkabel stört damit nicht mehr. Jetzt bleibt noch das Signalkabel, und da hilft ein Wireless Beamer.

Zwar gibt es den Wireless Beamer bereits ab Werk mit Funkanschluss. Auf dieses spezielle Feature kann man aber auch verzichten. Es gibt heute für wenig Geld Adapter, die einmal als Basisstation für den Funkverkehr zum Wireless Beamer sorgen und andererseits das dazu passende Empfangsteil für den Beamer. Dieses Gateway-Gerät benutzt den DVI- oder VGA-Anschluss des Beamers. Für die Datenübertragung sind alle vorhandenen Standards geeignet, sofern sie die erforderliche Bandbreite aufweisen können. Gängig sind beispielsweise die WLAN Normen IEEE 802.11b, IEEE 802.11g oder IEEE 802.11a, auch bekannt unter dem Kürzel WiFi.

Falls man einen echten Wireless Beamer haben möchte, muss man zu einem Beamer mit Akku greifen. Ein Akku-Wechsel an der Decke ist aber nicht zu empfehlen. Wer sich jedoch ständig über die Stolperfalle „Kabel“ ärgert, kann dies auch fest in einem geeigneten Kabelkanal verlegen. Solche flachen, seitlich abgeschrägten Kabelkanäle bieten Platz für mehrere Kabel und verhindern, dass man darüber stolpert.

Die Bedienung des Beamers sollte dagegen keinerlei Problem darstellen. Eine Fernbedienung ist heute schon selbstverständlich. Da ist es gleich, ob der Beamer auf einem Podest mitten im Zimmer steht oder eben an der Decke hängt. Das Signal kommt in jedem Falle bei ihm an.