Black & Decker – Werkzeug vom Fachmann

Auch wenn es sich um amerikanische Produkte handelt, gibt es wohl kaum einen deutschen Haushalt, in dem sich nicht mindestens ein Werkzeug von Black & Decker findet.

Das Jahr 2010 beschert dem amerikanischen Hersteller Black & Decker ein richtig großes Jubiläum. Man kann das 100-jährige Bestehen feiern. Die Herren Alonzo Decker und Duncan Black begannen 1910 in Baltimore mit der Herstellung ihrer heute weltbekannten Werkzeuge und Gartengeräte. 1958 wurde die deutsche Niederlassung gegründet. Dort sind heute knapp 200 Mitarbeiter tätig. Insgesamt beschäftigt Black & Decker 27.000 Mitarbeiter und ist in mehr als hundert Ländern der Welt mit seinen Produkten vertreten.

Seit 1967 produziert Black & Decker auch in Deutschland. Das erste eigene Werk wurde in Idstein eröffnet. Bereits drei Jahre zuvor hatte man den deutschen Kunden die erste Bohrmaschine für den privaten Heimwerker präsentiert, die mit einem 2–Gang Getriebe aufwarten konnte und ein Schlagwerk besaß, mit dem es nun auch möglich war, ohne große Mühe Löcher in die sonst unbezwingbaren Wände der Plattenbauten bohren zu können. Auch sie wurde in Idstein produziert.

1970 wurde ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von Black & Decker gesetzt. Ab dieser Zeit bot man auch elektrische Kleingeräte rund um Haushalt und Garten an. Zum Beispiel die typischen in Schwarz und Rot gehaltenen elektrischen Rasenmäher konnte man bald darauf auch in vielen deutschen Vorgärten in Aktion sehen. Auch die Handkreissäge verschaffte den Bastlern die Möglichkeit, sich beispielsweise Möbel selbst bauen zu können. Den dabei anfallenden Schmutz kann man dann mit dem Akkustaubsauger vom gleichen Hersteller beseitigen.

Von 1987 an konnte man in der Bundesrepublik auch die ELU-Werkzeuge über die Händler kaufen, die Black & Decker Gerätschaften vertrieben. Heute gibt die Marke ELU nicht mehr, denn sie wurde 1991 auf den Markennamen DeWalt umgestellt. Unter diesem Namen kann man heute verschiedene elektrische Werkzeuge kaufen, die teils mit Netzstrom arbeiten, aber auch in Akkuvarianten zu haben sind. Natürlich bekommt man auch die Zubehörteile wie Bohrer, Schraubvorsätze, Schleifvorsätze sowie Sägeblätter vom originalen amerikanischen Hersteller.

Neuerdings taucht der Name Black & Decker auch im Automobilbereich auf. Hier liegt der Schwerpunkt in der Werkstattausrüstung. Viele KFZ-Werkstätten greifen gern auf das robuste Werkzeug zurück, das eine lange Nutzungsdauer und gutes Handling verspricht. Auch die Ladegeräte für die Autobatterie erfreuen sich großer Beliebtheit. Starhilfetechnik bekommt man von Black & Decker ebenfalls zu kaufen.