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Die Motorsense als unverzichtbarer Helfer im Gelände

Die Motorsense wird heute in vielen Bereichen sowohl von Profis als auch von Hobbygärtnern zur Pflege von Sträuchern, Wildwuchs-Wiesen und steilen Hängen eingesetzt.

Anfang der 1960er Jahre erfand der Konstrukteur Klaus Thormaelen die Mulchmähsichel. Diese konnte sich auf dem Markt zwar nicht durchsetzten, war aber der direkte Vorläufer der daraus entwickelten Motorsense.

Die Motorsense, auch Freischneider genannt, ist ein Gerät zur Pflege von Wiesen und schmalen Hecken in meist steileren Hängen oder engen Gärten. Auch die Forstwirtschaft bedient sich zur Reinigung Ihrer Bestände dieser Geräte. Die kleinsten Ausführungen, als sogenannte Rasentrimmer bekannt, werden zur Pflege von Ziergärten und deren Randbeschneidung verwendet.

Motorsensen werden meist mit Benzinmotor hergestellt. Kleinere Ausführungen gibt es allerdings auch elektrisch betrieben. Große Geräte besitzen einen externen Motor und eine komplexe Halte- und Tragkonstruktion.

Die Kraft wird bei der Motorsense vom Motor über eine Welle auf das Schneidewerkzeug übertragen. Dieses Werkzeug, das aus einer Messerscheibe oder einem Kunststofffaden je nach Stärke und Beschaffenheit des Mähguts besteht, schlägt dieses durch seine schnelle Rotation ab.

Für stärkere Beanspruchung wird die Messerscheibe in verschiedenen Formen angeboten. Sie kann je nach Einsatzbereich einfach, sternförmig oder sogar kreissägeblattähnlich sein. Für leichtere Beanspruchung oder das Mähen von Rändern benutzt man in der Regel einen Nylonfaden. Dieser wird beim Mähen automatisch von einer Rolle angenommen und hat den Vorteil, dass man bei Rändern und Bäumen relativ nahe um das Objekt herummähen kann, ohne Messer oder Baum zu beschädigen. Das Nachziehen des Fadens erfolgt sowohl bei benzin- als auch bei elektrisch betriebenen Maschinen meist automatisch.

Beim Umgang mit einer Motorsense (vor allem bei Benzingeräten) sollte man einige Sicherheitshinweise beachten. Grundsätzlich sollte man bei allen Arbeiten mit solchen Geräten festes Schuhwerk und Handschuhe tragen. Auch Stahlkappen in den Schuhen können im Notfall sehr hilfreich sein. Auch eine Kombination aus Schutzbrille und Schutzhelm mit entsprechendem Visier kann beispielsweise vor Verletzungen durch herumfliegende Steine hervorragend schützen.

Bei größeren Maschinen beim Arbeiten im Gestrüpp oder gar im Forst sollte eine Schnittschutzhose, wie sie auch bei Sägearbeiten Verwendung findet, getragen werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, mit Forstsicherheitsschuhen, die ebenfalls einen Schnittschutz bieten, den Rundumschutz perfekt zu machen.