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Haushaltsausgaben berechnen - Sparpotenziale erkennen

Wer sich einen Überblick dazu verschafft, welche finanziellen Belastungen an welcher Stelle auftreten, kann sich auch daran machen, langfristige Änderungen und Einsparungen im Haushaltsbudget zu realisieren.

Manche Haushaltsausgaben im privaten Haushalt sind wiederkehrende Posten, die sich monatlich oder im Jahresrhythmus stets aufs Neue einstellen. Dazu zählen etwa Miete, Stromkosten oder Müllgebühren. Auch die Zahlungen für verschiedene Versicherungen zählen dazu. Von der Hausratsversicherung bis zur Kfz-Versicherung kann man die verschiedensten finanziellen Leistungen unter dieser Kategorie verbuchen. Wenn man sich diese Einzelposten einmal in einer Übersicht zusammenstellt, wird schnell deutlich, wie hoch diese Kosten insgesamt sind.

Ganz gleich, ob man sich dazu eines Computerprogramms für die Gesamtberechnungen bedient oder selbst zu Papier, Bleistift und Taschenrechner greift, neben der reinen Aufsummierung, die sich dabei ergibt, können auch Ideen reifen, wie man einzelne Kostenpunkte etwas reduziert. Vielleicht entdeckt der eine oder andere, dass zwei verschiedenen Versicherungen teilweise dieselben Gefahren absichern. Bei der Haftpflichtversicherung und verschiedenen Sachversicherungen könnten beispielsweise solche Überschneidungen eintreten. Im besten Falle kann man dann durch eine Anpassung der Versicherungsleistungen oder die komplette Kündigung einzelner Verträge manchen Euro sparen. Vielleicht hat sich auch die Ausgangssituation für das eine oder andere versicherte Risiko grundlegend verändert (durch einen Umzug etwa oder eine andere familiäre Situation). Werden Ausgabenposten aus dem Haushaltsbereich regelmäßig durchgerechnet und einander gegenübergestellt, ist die Chance ungleich größer, dass man auf solche Einsparpotenziale kommt.

Dasselbe gilt natürlich für viele andere Bereiche, nicht nur für die Versicherungen. Werden die Aufstellungen über einen größeren Zeitraum zuverlässig gemacht, kann man gleichzeitig auch signifikante Steigerungen leichter wahrnehmen und entsprechend reagieren. Zudem bekommt man dafür ein Gespür, wo die größten Haushaltsausgaben liegen und was eventuell nur einen Bruchteil der regelmäßigen finanziellen Belastungen bedeutet. So fällt es leichter, sich auf die wahren Kostentreiber zu fokussieren. Statt sich mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten, lassen sich die wichtigeren Haushaltspunkte identifizieren und sich auf diese konzentrieren.

Und wie geht man nun am besten bei der Berechnung der Haushaltsausgaben vor? Vielleicht kann es sinnvoll sein, sich laufend sämtliche Barzahlungen, Überweisungen und andere Posten zu notieren und dazu ganz genau Buch zu führen. Oder man verwendet seine Konto-Auszüge, um eine überschlägige Berechnung anzustellen. Für viele Einzelausgaben gibt es auch allgemeine Vergleichswerte, an denen sich eine Haushaltsaufstellung orientieren lässt. Für Lebenshaltungskosten gibt es statistische Durchschnittswerte, Mietspiegel geben Auskunft über die durchschnittlichen Wohnungskosten einer Region. Indem auf solche Zahlen zurückgegriffen wird, ergibt sich zugleich ein Bild, ob man mit seinen Haushaltsausgaben eher im oberen Bereich, im üblichen Mittel oder an der Untergrenze ist. Eine Berechnung der Ausgaben im Voraus über größere Zeiträume (mehrere Monate, ein ganzes Jahr) und Auswertungen zum zurückliegenden Verbrauch, gelingt sicher etwas leichter und mit einer geringeren Fehlerquote, wenn man dazu technische Unterstützung in Anspruch nimmt. PC-Programme zum Führen eines Haushaltsbuches gibt es ebenso in größerer Auswahl wie statistische Auswertungstools.

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