Früher in den Ruhestand: Rente mit Abschlägen

Beschäftigte in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis zahlen regelmäßig Beiträge in die Rentenversicherung. Mit diesen Mitteln werden die Renten unter anderem in der Gegenwart finanziert.

Durch die Zahlung der Beiträge erwirbt der Beschäftigte zeitgleich einen Anspruch auf die Zahlung einer Rente, wenn er das gesetzliche Rentenalter erreicht. Allerdings erhöht sich das Renteneintrittsalter in den kommenden Jahren. Ursächlich dafür ist u.a. der demografische Wandel. Kennzeichnend dafür ist, dass der Anteil älterer Menschen, die Rente beziehen, wesentlich größer ist als junger Menschen, die in die Rentenkasse einzahlen. Insgesamt betrachtet sinkt die Bevölkerung des Landes, da die Sterberate höher ist als die Geburtenrate.

Im Laufe der Jahre und mit zunehmendem Alter nimmt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit des Menschen ab. Ist das Rentenalter noch nicht erreicht, hat der Betroffene eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder geht er weiter arbeiten oder er beantragt die Rente, bevor er das entsprechende Alter erreicht hat. Nachteil ist hierbei, dass der Rentenanspruch dann geringer ausfällt. Bei diesem Abschlag handelt es sich um einen prozentualen Wert, der genau festgelegt ist. Diese finanzielle Einbuße bleibt über die gesamte Zeit Rentenzahlung erhalten.

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