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Gerade Selbständige sollten für's Alter vorsorgen - und das sind die Möglichkeiten

Selbstständige müssen sich in der Regel selbst um ihre Altersrente kümmern. Dies können sie, indem sie ihr Kapital gewinnbringend anlegen. Jedoch sind dabei einige Dinge zu beachten.

Da für viele Selbstständige die gesetzliche Rente wegfällt oder sehr gering ist, muss sich insbesondere diese Gruppe schon sehr früh mit der Altersvorsorge beschäftigen. Eine fehlende Versorgung im Ruhestand würde bei diesen Personen arbeiten bis zum Tode bedeuten. Jedoch hat jeder Berufstätige ein Anrecht auf einen erholsamen Lebensabend, deshalb gibt es auch für Selbstständige die Möglichkeit, sich unterschiedlich abzusichern. Die vielen Angebote verunsichern viele Interessierte und sie verlieren schnell den Überblick.

Als Erstes sollte sich der Betreffende einen Überblick über die finanziellen Möglichkeiten machen. Dann sollte er abwägen, welcher Anteil in welche Anlageform angelegt werden soll. Es ist nicht ratsam, das gesamte Kapital in nur eine Form anzulegen. Man kann sein Geld breit gefächert investieren. So legt man einen Teil in Aktienfonds an. Die sorgen für eine hohe Rendite, 2011 waren das bis zu 25 %, benötigen aber eine relativ lange Laufzeit von etwa 30 Jahren.

Einen weiteren Anteil sollte man in Immobilien anlegen. Diese sorgen für eine mietfreie Wohnung und deren Wert steigt mit den Jahren. Dies ist von den einzelnen Standorten abhängig und kann nicht genau vorher gesagt werden. Dennoch schützt eine Immobilie vor der Inflation und man spart Steuern. Eine gute Anlageform sind die staatlich geförderten Renten, wie die Rürup- und die Riester-Rente. Hier muss man sich nur vorher erkundigen, ob man förderungswürdig ist oder nicht. Der Steuervorteil bei der Rürup-Rente z. B. steigt mit jedem Jahr weiter an. So konnte man 2010 bereits 70 % der Vorsorgebeträge absetzen oder eine Gesamtsumme von 14.000 Euro.