Grundsicherung ohne Rentenanspruch: finanzielle Hilfe

Bei der Grundsicherung handelt es sich um eine Sozialleistung. Diese ist bedarfsorientiert und wird an Personen gezahlt, die ihren Lebensunterhalt aus verschiedenen Gründen nicht mehr selbst bestreiten können.

Ein Beschäftigter in einem Arbeitsverhältnis finanziert seinen Lebensunterhalt durch das Einkommen. Aus verschiedenen Gründen, wie z.B. Krankheiten, Unfällen oder das Erreichen einer bestimmten Altersgrenze, kann es zu einer Erwerbsminderung kommen. Scheidet der Betroffene dann für immer aus dem Erwerbsleben aus, so kann das dazu führen, dass er nicht mehr in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Finanzielle Unterstützung kann der Betroffene beim zuständigen Sozialamt beantragen.

Diese Grundsicherung kann jeder Volljährige beantragen, wenn eine dauerhafte Erwerbsminderung vorliegt. Ist das Rentenalter noch nicht erreicht, bildet ein medizinisches Gutachten, das die Erwerbsminderung belegt, die Grundlage dafür. Die Höhe der Leistungen wird in so genannten Regelsätzen festgelegt. Angerechnet wird das vorhandene Vermögen. Zu diesem gehören u.a. Barvermögen, Wohneigentum oder der PKW. Ist der Betroffene verheiratet oder lebt in einer eheähnlichen Gemeinschaft, dann wird auch das Einkommen des Partners bei der Berechnung der Grundsicherung berücksichtigt.