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Aktienhandel will gelernt sein: Die Grundlagen

Der Handel mit Aktien muss für Fachfremde kein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Das Wichtigste ist zunächst, dass man Grundbegriffe kennenlernt, mit deren Hilfe man die Wirtschaftsnachrichten besser verstehen kann.

Große Firmen wählen als Rechtsform häufig eine Aktiengesellschaft - eine sogenannte AG. Sie ist eine Kapitalgesellschaft, was bedeutet, dass sich das jeweilige Unternehmen über die Kapitalmärkte Geld beschaffen kann. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, dass sich die Firma an der Börse notieren lässt und Aktien ausgibt, die dann jedermann erwerben kann.

Bei Aktien handelt es sich um Wertpapiere, die Firmenanteile repräsentieren. Ein Aktienbesitzer ist also mit einem gewissen Prozentsatz Eigentümer des Unternehmens. Wer große Anteile an einem Unternehmen besitzt, kann sogar Entscheidungen mitbestimmen.

Die Aktien bringen Gewinn in Form von Kurssteigerungen oder Dividendenzahlungen. Letztere sind Teile des Firmengewinns, den einige Unternehmen an die Aktionäre ausschütten. Von Kurssteigerungen können sie profitieren, wenn sie die Aktien verkaufen.

Während bei anderen Anlageformen die Zinsen nur 1 bis 2 Prozent betragen, liegen die Gewinne bei Aktien meist höher. Kommt es allerdings zu einem Börsencrash, kann der Kurs theoretisch um bis zu 100 Prozent einbrechen.