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Ist ein elektronischer Broker die richtige Wahl?

Full Service Broker, Broker, die persönliche die Aufträge ihrer Kunden entgegengenommen haben, waren lange Zeit die einzige Möglichkeit für einen Kunden, Order an einer Börse zu platzieren. Dies hat sich geändert.

Anleger haben jetzt die Wahl, welche Art von Broker sie wollen, der Service reicht von dem absoluten Minimum, bis hin zu persönlicher Beratung und Verwaltung des Vermögens. Die traditionellen Discount Broker nehmen lediglich Aufträge entgegen. Sie leisten in der Regel keine Hilfestellung und geben keine Beratung. Wenn man diese nicht benötigt, kann man von dem günstigeren Service profitieren. Einige Onlinebroker bieten Zugang zu Recherche Programmen, die oft von Dritten zur Verfügung gestellt werden. Diese Variante bietet eine Hilfe für Kunden, die keine Full-Service-Beratung beanspruchen aber dennoch Informationen erwarten. Neben den Tools sind oft Newsletter verfügbar, die mit einer Marktübersicht eine Hilfestellung geben sollen.

Die traditionellen Full-Service-Broker bieten Empfehlungen und widmen ihren Kunden insgesamt mehr Aufmerksamkeit. Der Makler beginnt mit einer finanziellen Bewertung der persönlichen Situation seines Kunden und zeigt ihm verschiedene Möglichkeiten der Investition auf, die seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten entsprechen. Der Broker bespricht zusammen mit seinem Kunden einen Investitionsplan, den der Kunde als Vorlage zur Überprüfung nutzen kann, um nach Rücksprache Anpassungen vornehmen zu lassen.

Ein Vermögensverwalter kümmert sich um die Verwaltung und Anlage größer Vermögen und aufwendiger Portfolios. Vermögensverwalter, die Verantwortung für die Investition und das Management des gesamten Portfolios übernehmen, verlangen als Ausgleich einen Anteil der Vermögenswerte, für die sie die Verwaltung übernehmen. Das ist teuer, aber ein guter Vermögensverwalter kann das Vermögen seines Kunden erheblich steigern.

Unabhängig davon, für welche Art von Broker man sich entscheidet, sollte sichergestellt werden, dass bestimmte Schutzmaßnahmen getroffen werden. Jeder Makler sollte von den zuständigen Behörden zugelassen sein. Er sollte Teil einer Vereinigung sein, die eine Bürgschaft übernimmt, für den Fall, dass das Unternehmen des Maklers in den Konkurs geht. Die Bürgschaft schließt nicht Verluste ein, die durch Spekulation entstanden sind. Bei der Auswahl eines Online-Brokers sollte sichergestellt werden, dass es Alternativen zum Internet gibt, diesen zu erreichen, wie eine Telefonverbindung für den Notfall. Es kann immer wieder vorkommen, dass die eigene Internetverbindung ausfällt.

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