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Die Altersrente für Frauen fällt oft niedriger aus

Statistiken besagen, dass Frauen häufig im Alter eine niedrigere Rente als Männer bekommen. Damit keine Versorgungslücke entsteht, sollte, wenn möglich, frühzeitig privat vorgesorgt werden.

Für beide Geschlechter ist es ratsam, schon während des Berufslebens die Höhe der Rente im Blick zu behalten, damit keine unerwartete Altersarmut eintritt. Vor allem Frauen sind von niedrigen Renten betroffen, denn ihre Einzahlungen liegen durchschnittlich unter dem Wert der Männer. Noch immer haben Frauen tendenziell niedrigere Gehälter oder gehen, der Familie zuliebe, über Jahre hinweg nur in Teilzeit arbeiten. Der Staat zahlt für anfallende Erziehungszeiten einen Durchschnittsbetrag in die Rentenkasse ein, um Verluste auszugleichen. Von diesem Vorgang profitieren vor allem Frauen, denn sie sind es zumeist, die wegen der Kinder zu Hause bleiben. Allerdings sind diese Zuzahlungen auf drei Jahre Erziehungszeit pro Kind begrenzt und können, bei gut Ausgebildeten, auch unter der eigentlichen Einzahlungshöhe liegen.

Frauen sollten also die private Vorsorge besonders im Blick haben, um im Alter gut versorgt zu sein. Dabei ist es ratsam, sich genau über staatliche Zulagen zu bestimmten, privaten Rentenmodellen zu informieren.