Effektivverzinsung: die ganze Rendite einer Geldanlage

Der Begriff „Effektivverzinsung“ fällt sehr häufig, wenn es um Anlagemöglichkeiten und Abzahlungskredite geht. Jedoch wissen nur Wenige, was es mit diesem tatsächlich auf sich hat.

Effektivverzinsung kann auf zwei verschiedene Arten verstanden werden. Einerseits versteht man darunter den tatsächlichen Ertrag, den man durch eine Geldanlage bekommt. Hier ist es aber wichtig, dass der Kapitaleinsatz auf ein Jahr gesehen gleich ist. Unter dem Kapitaleinsatz versteht man hier die laufenden Erträge. Dies können Zinsen oder aber auch einmalige Zahlungen wie zum Beispiel Disagio sein. Natürlich spielen Laufzeit, Zinszahlungen und auch die Tilgungstermine eine große Rolle bei dieser Art von Verzinsung. Es ist ein Zusammenspiel aus mehreren Teilen, die ineinandergreifen und so ein gutes und verständliches Gesamtbild darstellen.

Andererseits ist es aber so, dass man darunter die tatsächliche Kostenbelastung versteht. Diese Belastung gilt im Falle eines Kreditanspruches. Zusätzlich bestimmen die laufenden Kosten oder die einmaligen Kosten diese Effektivverzinsung. Tilgungen sowie Zinszahlungen müssen ebenfalls berücksichtigt werden, um die Verzinsung verstehen zu können. Hat man alle Punkte mit eingebunden, so kann man auch die Effektivverzinsung verstehen.

Die Effektivverzinsung bringt jedoch einen Nachteil mit. Bei einer längeren Laufzeit kann es sein, dass die Angaben etwas ungenau sind und man diese nicht zu 100% festlegen kann. Kommt man jedoch mit diesem Umstand klar, so wird man sicherlich mit dieser Art von Verzinsung keine Probleme haben. Jedoch sollte man noch beachten, dass es bei manchen Darlehensverträgen so sein kann, dass die Effektivverzinsung nichtig ist. Dies kommt vor, wenn der Wert überschritten wird, der durch das Gesetz oder durch Vereinbarungen festgelegt wird. Bei Wertpapieren kann dies öfter einmal der Fall sein, da sich hier die Normalverzinsung durch die Kursschwankungen immer wieder verändert. Hat man jedoch einen Überblick darüber, wie weit die Verzinsung gehen darf, so kann man sich auf diese Art von Verzinsung jederzeit einlassen und es versuchen. Bei Wertpapieren spricht man heute noch sehr häufig von dieser Verzinsung, da so jeder weiß, was gemeint ist. Dies hilft, den Überblick zu bewahren und so das beste Angebot heraus zu finden.