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Eine Festgeldanlage sichert gute Festgeldzinsen

Wenn man für eine Weile oder über einen längeren Zeitraum unbenötigtes Geld zur Verfügung hat, dann sollte man dies in Form einer Festgeldanlage anlegen. Denn dadurch sichert man sich gute Festgeldzinsen.

Da die Zinserträge bei einer Festgeldanlage in der Regel höher sind als bei einem Sparbuch, sollte man länger nicht benötigtes Geld auf jeden Fall derart anlegen. Damit man für sich sein Geld möglichst gut "fest" anlegt und möglichst gute Festgeldzinsen dafür bekommt, müssen jedoch einige Anlagekriterien beachtet werden.

Der bei einer Festgeldanlage garantiert über einen bestimmten Zeitraum gleichbleibend hohe Zinssatz ist nämlich maßgeblich abhängig von der Anlagedauer und der Höhe des Anlagebetrages. Auch hängt hiervon ab, ob man überhaupt sein Geld als Festgeld anlegen kann, da neben einer Mindestanlagezeit vielfach ein Mindestanlagebetrag bei den Banken vorausgesetzt wird. Allgemein gilt für den Zinssatz von Festgeld folgende Faustformel: Je höher der Anlagebetrag und je länger die Laufzeit ist, desto höher fällt der Zinssatz und somit die ausgeschütteten Zinsen aus. Darüber hinaus kann der gewährte Zinssatz sich noch um einiges unterscheiden, je nachdem, ob man Neukunde oder Online-Kunde ist.

Damit man auch wirklich für sich den richtigen Anbieter findet, sollte man aber unbedingt auf einen Festgeld-Vergleich im Internet zurückgreifen. Denn bei einem Festgeld-Vergleich werden alle diese wichtigen Anlagekriterien berücksichtigt. Des Weiteren kann man dort wählen, dass nur Angebote mit einfließen sollen, die unserer gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen. Denn nur in Deutschland sind alle Festgeldeinlagen bis zu einem Betrag von 50.000 Euro garantiert gesichert, bei Angeboten aus dem europäischen Ausland ist die Einlagensicherung meist wesentlich niedriger. Daher sollte wohl überlegt sein, ob man Angebote außerhalb Deutschlands in seine engere Auswahl mit einbezieht, bei denen man zwar einen besseren Zinssatz bekommt, aber das Anlagerisiko höher ist.

Da man ja mittlerweile auf Kapitalerträge in Deutschland eine Abgeltungssteuer bezahlen muss, die im ungünstigsten Falle 25 % hoch sein kann, zzgl. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag, sollte man wenn möglich sein Geld in Form einer Festgeldanlage anlegen. Schließlich sind dadurch gute Festgeldzinsen garantiert, die immer noch abzüglich Steuern recht hoch und bestimmt höher als beim Sparbuch sind.