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Der Tagesgeld Test gegenüber Festgeld und Girokonto

Unter den Möglichkeiten, Geld sicher anzulegen, kristallisieren sich bestimmte Modelle heraus. In ihren Ansätzen gleichen sich jedoch die Angebote der Bankinstitute in vielerlei Hinsicht.

Eine möglichst sichere Anlageform, das ist, was die Meisten sich für ihr angespartes Vermögen wünschen. Die Verunsicherung, die bei der Auswahl des passenden Angebots besteht, liegt in den meisten Fällen an unzureichenden Informationen. Tatsächlich ist es so, dass die am leichtesten zugänglichen Daten zur Geldanlage Teil von Werbekampagnen sind, dazu eingerichtet, von den Vorteilen der bestimmten Angebote zu überzeugen. Um einen objektiven Überblick zu erhalten, ist es unumgänglich, mehrere Anbieter einander gegenüberzustellen. Vergleiche und Statistiken bieten auch die Banken selbst an, wobei wiederum Vorsicht geboten ist, nicht einer einseitigen Beratung anheimzufallen. Die Konkurrenz spricht meist eine völlig andere Sprache und es lohnt sich, deren Argumentation zu kennen, um zu guter Letzt eine abgewogene Entscheidung zu fällen.

Was das Tagesgeldkonto von anderen Konten abhebt, ist die tagesbasierende Abrechnung. Das Geld bleibt somit Tag für Tag zugänglich und flüssig. Im Vergleich zu herkömmlichen Girokonten gibt es aber einige Unterschiede, die zur Folge haben, einen höheren Zinsertrag auszuschütten; ein Grund der das Tagesgeld so attraktiv für Anleger macht. Die Konditionen sind dabei keinesfalls überall dieselben. Beinahe jede Bank, die ein Tagesgeldkonto anbietet, tut dies zu eigenen Bedingungen, was es schwierig macht, pauschal ein Urteil über Tagesgeldanlagen zu fällen. Anlagehöhe, sowie der Zeitraum der Vertragsbindung gehören zu den relevanten Kriterien. Kapitaleinlagen mit hoher Anlagedauer und großem Kapitalvolumen werden dementsprechend höher verzinst als kleine Einlagen mit geringen Laufzeiten. Entscheidenden Einfluss auf das Zinsniveau haben dabei weniger die aktuellen Aktienmärkte oder Wirtschaftsprognosen, wie man annehmen möchte.

Das Zinsniveau selbst ist entscheidend vom Leitzins abhängig, der in der EU von einer zentralen Bank angegeben wird. In Abstimmung mit den Weltmärkten kann so ein stabiles Angebot an Kapital und Kapitalerträgen garantiert werden. Der festgelegte Leitzins wird von allen Instituten, die Geldanlagen anbieten, als Richtschnur anerkannt. Die Zinsen für Tagesgeld entsprechen somit annähernd dem Doppelten des Leitzinses, woran gemessen es sich um eine durchaus lukrative Anlageform handelt. Viele Angebote beinhalten darüber hinaus eine zusätzliche Einlagensicherung, die bestenfalls das gesamte Einlagevermögen umfassen sollte. Fakt ist, dass laut gesetzlicher Regelung eine Absicherung von Sparvermögen bis zu einem bestimmten Betrag garantiert werden muss. Alles darüber Hinausgehende muss mit dem jeweiligen Finanzinstitut ausgehandelt und vertraglich festgeschrieben sein.

Bei selber Sicherheit lässt sich ein höherer Zinssatz nur noch mit Festgeldanlagen erreichen. Festgeld bietet nochmals nahezu das Doppelte der Tagesgeldzinsen, wobei viele Angebote direkt mit den Tagesgeldkonten konkurrieren. Allgemein herrscht keine rigorose Trennung zwischen Tages- und Festgeldern. Wer möchte, kann Verträge zu Konditionen abschließen, die korrekterweise weder als Fest- noch als Tagesgeld bezeichnet werden können. Hohe Zinserträge und ein Zugriff aus das Vermögen lassen sich in derart beschnittenen Tagesgeldformen problemlos realisieren. Auch mittels Beschränkungen des flüssigen Kapitals kann ein höherer Zinssatz angeboten werden.