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Festgeld im Vergleich: Online-Portale helfen weiter

Viele Menschen möchten ihr Vermögen möglichst sicher anlegen, das sogenannte Festgeld ist hierfür eine gute Lösung. Zunächst sollten Anleger im Internet die Zinsen vergleichen, um ein gutes Angebot zu bekommen.

Eine Festgeldanlage wird meist von Menschen genutzt, die ihr Geld für eine vorher bestimmte Zeit fest anlegen möchten. Da bei der Buchung einer solchen Anlage eine feste Frist vereinbart wird, nennt sich diese Anlageform auch Termingeld. Während der festgelegten Zeit wird ein bestimmter Zinssatz vereinbart, der sich während der gesamten Zeit nicht verändert. Für den Bankkunden werden die angelegten Gelder erst nach der abgelaufenen Frist verfügbar. Das Festgeld kann nach dem Ablauf der Zeit meist auch zum gleichen Zinssatz verlängert werden oder als sogenannte Sichteinlage weitergeführt werden. Bei Letzterem haben Kunden den Vorteil, dass sie jederzeit Zugriff auf ihr Geld haben.

Vor dem Abschluss einer Festgeldanlage lohnt sich der Vergleich der angebotenen Zinsen bei verschiedenen Banken. Da der Zinssatz über eine bestimmte Zeit gleich bleibt, sollten Kunden nach dem höchstmöglichen Zins Ausschau halten. Auch die Laufzeit spielt bei der Auswahl des Festgeldes eine große Rolle, da erst nach dieser Zeit wieder Zugriff auf das Geld besteht. Im Internet haben sich einige Portale darauf spezialisiert, die unterschiedlichen Angebote der Banken zu vergleichen und so die besten Zinssätze aufzuzeigen. Wichtig beim Vergleich der unterschiedlichen Angebote ist die Einlagensicherung, die garantiert, dass das Geld nach dem Ablauf der Zeit auch verfügbar ist. Kunden sollten sich auch bei den jeweiligen Banken noch einmal beraten und sich über eventuelle Risiken aufklären lassen.

Beim Vergleichsportal können Interessierte zunächst einmal angeben, welchen Betrag sie anlegen möchten. Je nach der gewünschten Einlage verändern sich die Zinserträge nach dem Ablauf der Frist. Die durchschnittliche Laufzeit von Festgeldern ist meist sehr begrenzt und wirkt sich auf die Zinssätze aus, die nicht so hoch sind, wie beispielsweise bei Sparbriefen. Kunden, die längerfristig anlegen möchten, können auf die Alternative des Sparbriefs zurückgreifen und sich bis zu zehn Jahre auf einen bestimmten Zinssatz festlegen. Bei einer längeren Anlagestrategie sollten Interessenten stets die Inflation berücksichtigen, die sich auf den Wert des Geldes nach Ablauf der Frist auswirkt.

Festgelder werden meist mit einer Laufzeit zwischen einem und zwölf Monaten vergeben. Die Zinsen können bei einer Einlage von 10.000 Euro zwischen einem und drei Prozent liegen. Die Zinssätze verändern sich meist nicht in Abhängigkeit der gezahlten Einlage, allerdings ist der Ertrag bei einer höheren Anlage nach Ablauf der Zeit ebenfalls höher. Manche Banken bieten für ihre Festgelder bestimmte Aktionen an, beispielsweise eine Zinsaktion bis zu einem Stichtag. Einige Geldinstitute vergeben auch gewisse Startguthaben, die dann nach Ablauf der Zeit zu den Zinsen hinzugerechnet werden. Kunden sollten sich weniger von solchen Aktionen beeinflussen lassen als von der tatsächlichen Höhe der Zinsen und der Laufzeit. Auch die Sicherheit der Einlagen sollte immer beachtet werden, schließlich soll die Anlage später zu einer Rendite führen und nicht zu einem Verlust. Banken bieten hierfür meist eine Einlagensicherung an, die für eine garantierte Auszahlung sorgt. Haben sich Kunden für ein bestimmtes Festgeld bei einer Bank entschieden, können sie im Internet direkt den entsprechenden Link zur Bank anklicken und den passenden Antrag ausfüllen.