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Festverzinsliche Geldanlage: Kapital sicher investieren

Für die Investition eines größeren Geldbetrages gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wer jedoch das Risiko möglichst gering halten möchte, liegt mit festverzinslichen Geldanlagen richtig.

Mit festverzinslichen Geldanlagen gehen Anleger ein geringeres Risiko ein als bei anderen Anlagen. Sie eignen sich daher vor allem für Anleger, die ihr Geld in erster Linie sicher investieren und dazu noch einen kleinen Gewinn machen möchten.

Die traditionellste Geldanlage mit einem Festzins ist das klassische Sparbuch. Die Rendite bei einem Sparbuch ist jedoch sehr gering, Gewinne werden nur über eine sehr lange Laufzeit und mit hohen Sparbeträgen erzielt. Dennoch ist das Sparbuch nach wie vor eine der sichersten Geldanlagen. Dem Sparbuch wird jedoch durch das Tagesgeldkonto immer mehr der Rang abgelaufen. Bei einem Tagesgeldkonto gibt es höhere Zinsen und es hat den Vorteil, dass das angelegte Geld jederzeit verfügbar ist. Zudem kann das Geld nur auf ein Referenzkonto ausgezahlt werden, es kommt also nur der Anleger selbst an das Geld heran. Von Vorteil ist es, wenn der Tagesgeldanbieter die Zinsen monatlich abrechnet. So kann der Anleger zusätzlich noch von den Zinseszinsen profitieren. Das Tagesgeldkonto eignet sich vor allem als kurzfristige Anlage.

Doch es gibt auch festverzinsliche Geldanlagen, die sich als mittel- oder langfristige Sparform eignen. Die Laufzeit bei Festgeldkonten ist beispielsweise so variabel, dass Anleger hier auch längerfristige Verträge abschließen können. Die Zinsen sind höher als bei Tagesgeldkonten, allerdings hat der Anleger bei einem Festgeldkonto nicht die Möglichkeit, spontan über das Kapital zu verfügen. Es wird erst nach Ende der Laufzeit ausgezahlt. Da die Verzinsung abhängig von der Höhe des gesparten Betrages ist, eignet sich Festgeld vor allem als Anlage für höhere Geldbeträge. Eine weitere Möglichkeit, sein Geld sicher und dennoch mit einer guten Rendite anzulegen, sind die Sparbriefe. Sie haben eine Laufzeit von mindestens 24 Monaten bis hin zu sechs Jahren, und der Zins wird bei Vertragsabschluss vereinbart. Die Zinserträge werden dann jährlich auf den Anlagebetrag gezahlt, so dass ein höherer Gewinn durch Zinseszins möglich ist. Genau wie beim Festgeldkonto können Anleger auch bei Sparbriefen erst nach dem Ende der Laufzeit über das Geld verfügen.

Wenn ein Anleger also einen Geldbetrag zur Verfügung hat, den er mit wenig Risiko investieren möchte, sind festverzinsliche Geldanlagen die beste Möglichkeit. Auch wenn die Gewinne geringer sind als bei Anlagen mit einem variablen Zinssatz, so sind dennoch relativ hohe Erträge möglich. Um die lohnenswerteste Geldanlage zu finden, empfiehlt sich ein Vergleich der Angebote auf dem Markt. Neben der Höhe der Zinsen sollte bei der Auswahl auch auf die Vertragsbedingungen und zusätzliche Gebühren geachtet werden. Besonders bei längerfristigen Anlagen kann es zu hohen Verlusten kommen, wenn der Anleger vorzeitig kündigen möchte.