Die drei besten Fondsfinder im Überblick!

Fonds werden wieder gerne gezeichnet und sind daher in großer Zahl aufgelegt. Sich in dieser Vielzahl zurechtzufinden, herauszubekommen, welche darunter die besten sind, ist schwierig.

Es gibt schon von ihrem Ziel her ganz verschiedene Fonds oder funds, wie sie im Englischen genannt werden. Da sind die Investmentfonds, Rentenfonds, Staatsfonds. Sie können geschlossen oder offen sein, also jederzeit zeichenbar oder nach einer bestimmten Frist nicht mehr. Der Begriff bezeichnet aber auch Hilfsfonds, die eher sozial ausgelegt sind, oder gar einfach internationale Institutionen.

In aller Regel meint man aber mit Fonds eine bestimmte Geldsammelstelle, die das Geld an sich nimmt, also eine Art Kredit aufnimmt, und dann mit Zinsen irgendwann zurückzahlt. Aus der Vergangenheit können Anleger aber lernen, dass es mit der Rückzahlung nicht immer klappt, dass man bei einem Fonds also auch sein ganzes eingezahltes Vermögen verlieren kann. Insgesamt waren vor allem die Immobilienfonds als sichere Anlage verkauft worden, sogar als mündelsicher angepriesen, also als risikolose Anlageform und bis zum Jahre 2011 werden immer wieder Fonds geschlossen. Daher ist es ganz wichtig, einen Fonds genau zu durchleuchten, wie die Sicherheitsgarantien beschaffen sind, wohl wissend, dass es absolute Sicherheit nicht gibt. Andererseits ist es aber auch nötig, zu wissen, wie die Rendite beschaffen ist: Könnte man bei Einzahlung in einen anderen Fonds bei ähnlicher Sicherheit mehr Rendite bekommen? Auch der Zeitpunkt der Versteuerung ist für manche Anleger ein wichtiger Gesichtspunkt für die Auswahl eines Fonds.

Wer nun im Netz nach Fonds suchen will, hat dazu vielfältige Möglichkeiten. In der Regel ist es so, dass man die Art des Fonds angibt, den man sucht, also einen Aktien-, Rohstoff-, Schiff- oder Hedgefonds, aber auch andere. Ist dies geklärt, dann kann man die angebotenen Fonds analysieren, das heißt, die Informationen aus den Datenbanken der Portale abrufen und nach verschiedenen Kriterien vergleichen. Es gibt Anbieter, die über eine Datenbank mit 8 000 Fonds verfügen. Eine wichtige Eingabe ist dabei die gewünschte Laufzeit, meist zwischen einem Monat und drei Jahren, weil dies die Fonds deutlich sortiert. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, ob die Daten in Realtime angeboten werden oder gar veraltet sind. Manchmal bieten die einschlägigen Seiten auch die Kontaktaufnahme zu Beratern vor Ort an, sodass man in persönlichen Gesprächen seine Vorstellungen klären kann.

Es ist nicht ganz einfach, einen Überblick über die Seiten zum Finden von Fonds zu gewinnen, man wird sich selbst ein Bild machen müssen. So empfiehlt zum Beispiel die Stiftung Warentest den Finanzfondsfinder zum Vergleich von Fonds. Focus online empfiehlt Finanzen 100 zum Auswählen eines geeigneten Fonds. Die netsolutions GmbH hat ein Börsentool zum Analysieren von Fonds herausgebracht, das von Banken und anderen Unternehmen lizenziert werden kann.