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Dividenden-Fonds sind immer wieder gerne gefragt

Ein Aktienunternehmen kann seine Aktionäre auf zweierlei Weise an sich binden: durch steigende Aktienkurse oder aber durch stabile und großzügig ausfallende Dividenden. Eine Reihe von Fonds setzt auf die zweite Art.

Es gibt eine große Anzahl an Fonds, die sich auf Dividenden stützen, und deren Manager sehen ihre Zukunft positiv. Sie setzen beim Aufbau ihrer Fonds vor allem auf Unternehmen mit erklecklichen Dividenden. Insbesondere zu Zeiten, in denen die Zinsen relativ niedrig liegen, kann diese Anlageform am Markt punkten. Das Problem bei den Dividendengewinnen liegt allerdings darin, dass sie sich nicht fest einplanen lassen. Über die Dividenden wird von den Unternehmen jedes Jahr neu entschieden und dabei ist man vor unangenehmen Überraschungen nicht immer gefeit. In der Vergangenheit mussten einige Unternehmen ihre Dividenden kürzen, manche zahlten gar keine Dividende.

Insgesamt zahlten die Dax-Unternehmen in der aktuellen Anlageperiode allerdings deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Es lässt sich also sagen, dass die meisten Dividenden stabil blieben oder sogar deutlich höher lagen als im letzten Jahr: Was die Fondsmanager und die Dividenden Fondsanleger selbstverständlich erfreut. Besonders wichtig für die Analysten ist die Dividendenrendite. Sie ergibt sich aus der Dividende im Verhältnis zum Aktienkurs, je höher der Quotient, desto besser. Allerdings sollte man nicht davon ausgehen, dass eine gute Dividendenlage auch eine gute Entwicklung der Kurse innerhalb des Fonds verspricht. Die Dividende als oft beschworener Risikopuffer ist nicht ohne Weiteres zutreffend. Trotzdem werden die Fonds, die sich auf Dividenden stützen, gerne gezeichnet.