Junior-Fondsmanager und ihre Ergebnisse sind wichtig

Fondsmanager als jüngere Mitarbeiter werden eingesetzt, für die Risikoanalyse, die Steuerung von Anlagevorhaben, zur Abstimmung und Zusammenarbeit mit den beteiligten Abteilungen des Unternehmens, in dem sie arbeiten.

Der Fondsmanager, der als Junior angestellt wird, sollte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen haben. Ein Prädikatsabschluss ist für eine Einstellung entschieden von Vorteil. Gefordert wird von ihm aber auch, dass er sich im Investmentrecht auskennt und die rechtlich verbindlichen Anlageinstrumente anzuwenden weiß. Er verfügt über fließende Englischkenntnisse und kennt sich in der gängigen Software ebenso gut aus wie in dem breit gefächerten Angebot der Investmentgesellschaften. Analytischer Verstand und Entscheidungsfreudigkeit sind eine wichtige Voraussetzung für diesen Beruf. Ihm obliegt das Management der Portfolios seines Arbeitgebers. Dazu ist es nötig, dass er sich genau über die verschiedenen Märkte der Aktien informiert, damit er einen Überblick über die Dynamik der ihm zugeordneten Fonds bekommt und deren mögliche Risiken abschätzen kann. Die ist die Voraussetzung für eine fundierte Entscheidung, welche Anlagen getätigt werden sollen. Dabei ist es wichtig, die Grundregeln der Asset Allocation nie aus den Augen zu verlieren. Er achtet bei Anlageentscheidungen natürlich auf die Konformität mit dem Investmentrecht, mit möglichen Restriktionen aus vorliegenden Verträgen oder internen Absprachen. Das Verhandeln mit den Brokern, auf wichtige Liquiditätsveränderungen zu reagieren, aktuelle Marktentwicklungen zu kommunizieren und die eigenen Entscheidungen zu dokumentieren und darüber in Rechenschaftsberichten oder auch anderen Vorlagen zu berichten gehört mit zum Arbeitsfeld des jungen Asset-Managers.

Der Weg zum Junior-Management ist nicht eindeutig vorgezeichnet. Manche Interessierte, die diesen Berufsweg gehen wollen, schalten als Erstes eine Banklehre vor, nützen diese Zeit, sich Zusatzqualifikationen zu erwerben. Man kann seit nicht allzu langer Zeit sich auch als Investmentkaufmann/frau ausbilden lassen und berufsbegleitend zum Investmentfachwirt avancieren. Dabei wird man binnen drei Jahre in die Grundbegriffe der Anlageformen, des Investmentrechts eingeführt. Auch Buchhaltung in Bezug auf Fonds und deren Verwaltung, Recherche und Controlling gehören zu den Ausbildungsinhalten. Die ausbildenden Unternehmen bieten den so Ausgebildeten, vorausgesetzt ihr Abschluss war überzeugend, innerbetriebliche Karrierechancen, die schließlich auch zum Management der Portfolios des Unternehmens oder auch derer von Kunden führen kann. Zu den Ausbildungsbetrieben gehören Banken, aber auch private Banker und Gesellschaften für offene oder geschlossene Fonds.

Eine Reihe von Schulen bieten während der Oberstufe eine zusätzliche Ausbildung an, die mit Junior-Manager bezeichnet wird und dabei Einblicke in die Berufswelt und auch in die Wirtschaftswissenschaften bietet. Am Ende steht ein Zertifikat von der Industrie- und Handelskammer, das bestätigt, dass der Zertifizierte bereits Fähigkeiten erworben hat, die ihn zu einer Ausbildung im Bereich des Managements vorbereitet haben.

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