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So funktioniert ein Dachfonds

Dachfonds erfreuten sich in den vergangenen Jahren zunehmender Beliebtheit bei den Anlegern. Sie vereinen die Renditechancen unterschiedlicher Fondsarten in sich und weisen ein gemäßigtes Risiko auf.

Bei manchen Fonds ist auf Anhieb klar, wo ihre Anlageschwerpunkte liegen: Aktienfonds investieren in Aktien, Rentenfonds in Rentenpapiere wie Schuldverschreibungen und Pfandbriefe und gemischte Fonds haben mehrere Wertpapierarten in ihrem Portfolio.

Dachfonds sind eine besondere Form von Investmentfonds: ihr Portfolio setzt sich aus Anteilen anderer Fonds zusammen. Je nach Anlageschwerpunkt hat ein Dachfonds klar definierte Unterfonds im Korb, zum Beispiel nur Aktienfonds bestimmter Branchen, Rentenpapiere bestimmter Regionen wie etwa Asien oder einen Mix aus den verschiedensten Fondsarten. Da jeder Fonds aktiv gemanagt wird, profitiert der Anleger von dem Management eines jeden Unterfonds. Das Risiko ist schon bei normalen Renten- oder Aktienfonds durch die Investition in mehrere verschiedene Wertpapiere gegenüber beispielsweise dem direkten Aktienkauf minimiert; dies gilt umso mehr für den Dachfonds, der noch viel weiter diversifiziert ist. Gleichzeitig hat der Dachfonds durch die breite Streuung des Fondsvermögens eine gegenüber Einzelfonds größere Chance, Anleger an positiven Wertentwicklungen teilhaben zu lassen.