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Hewlett Packard, der größte Technologiekonzern der USA

Mit Hewlett Packard haben die USA den größten US-Technologiekonzern im Lande. Weltweit ist HP sogar das IT-Unternehmen, das stärkste Umsätze überhaupt einfährt und das auch in Deutschland niedergelassen ist.

Seine Registrierung hat der Technologiekonzern in Wilmington im Staat Delaware, während die Firmenzentrale in Kalifornien, hier genau in Palo Alto beheimatet ist. Auch in Deutschland verfügt Hewlett Packard über eine Niederlassung und die befindet sich in Böblingen.

In den 1970er Jahren fing Hewlett Packard an, sich im technologischen Bereich zu betätigen und heraus kam die Serie von Rechnern mit der Bezeichnung HP 1000, die damals mit 16 Bit Leistung aufwartete. Während die HP 1000 Serie für den privaten Bereich gedacht war, wurde die Rechnerserie HP 3000 für den kommerziellen Betrieb geschaffen.

Bevor HP sich im technologischen Bereich beschäftigte, waren es die Taschenrechner mit Programmierfunktion sowie die Messtechnik, in denen Hewlett Packard aktiv war. Ab den 1970er Jahren ging die Konzentration immer mehr auf die Rechner über und schon im Jahr 1985 ließ Hewlett Packard einen Rechner mit der Bezeichnung HP 9000 folgen.

Bis heute hat sich Hewlett Packard inzwischen auch sehr erfolgreich an Herstellung von Servern begeben, obwohl der Name HP für Endverbraucher heute mehr und mehr für Drucker steht. Tinte, Toner und andere Materialien stellen inzwischen den größten Teil der Einkünfte für Hewlett Packard dar. Hewlett Packard hat sich gegen die Nutzung anderer Tinte oder Toner sehr gut geschützt, denn hier sind Techniken im Einsatz, die patentiert sind und die verhindern, dass die originalen Hewlett Packard Tinten und Toner problemlos durch preiswertere Alternativen ersetzt werden können. Teilweise musste Hewlett Packard hier aber der Gesetzgebung nachgeben, denn im Hinblick auf den Datenschutz und das Wettbewerbsrecht wurden hier teilweise Grenzen durch HP aufgehoben und diese Techniken wurden im Jahr 2007 teilweise durch die EU untersagt.

Was in der Öffentlichkeit eher unbekannt ist, das ist die Tatsache, dass sich Hewlett Packard auch sehr stark in der Softwaretechnik engagiert. OpenView ist ein Beispiel für diese Software, die eine Überwachung kommerziell genutzter Computer erlaubt, die aber auch gleichzeitig Datensicherungen unterstützen kann. Die Softwareentwicklung wird von Hewlett Packard sehr intensiv betrieben und jährlich gehen hier große Summen in Entwicklung und Erforschung.

Der Konzern startete übrigens im Jahr 1939 aus einer Garage in Palo Alto heraus und erster Kunde waren die Disney Studios.