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Mit einigen hilfreichen Tipps früher in Rente gehen

Viele Menschen arbeiten fast das ganze Leben in einem bestimmten Beruf, bis es Zeit für die Rente wird. Unter manchen Voraussetzungen kann diese auch schon früher als das gesetzliche Alter angetreten werden.

Der Zeitpunkt des Berufsausstiegs ist für viele Angestellte und Vollberufler eine wichtige Frage. Oft wird diese durch das gesetzliche Rentenalter bestimmt, mit dem es legitim wird, in den Ruhestand zu gehen. Doch es gibt durchaus auch Möglichkeiten, sich bereits früher aus dem Berufsleben zurückzuziehen. Manchmal gibt es keine Alternative, beispielsweise wenn eine schwere Erkrankung vorliegt, diese kann körperlicher oder auch psychischer Natur sein. Beim vorzeitigen Rentenantritt müssen allerdings auch bestimmte Nachteile in Kauf genommen werden. Bei der gesetzlichen Rente muss in jedem Fall mit einem Abschlag gerechnet werden, da in der beruflichen Laufbahn nicht so viel Rentenansprüche erwirtschaftet wurden. Die frühere Beantragung der Rente ist meist auch an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Frauen können beispielsweise bereits früher die Rente beantragen, wenn sie nach ihrem 40. Lebensjahr noch mindestens 10 Jahre Beiträge in die Rentenversicherung abführen. Hierbei gilt ebenfalls ein gewisses Mindestalter, das jedoch unter den bereits geltenden 67 Jahren liegt.

Behinderte Personen haben ebenfalls die Möglichkeit, eine frühe Rente zu beantragen. Dabei sollte beachtet werden, dass auch hier eine Mindestversicherungszeit gilt, die etwa bei 35 Jahren liegt. Wichtig ist die Anerkennung als Schwerbehinderter, die von Amts wegen ausgestellt wird. Ist die Möglichkeit gegeben, auch mit einer Behinderung zu arbeiten, sollte diese daher so lange wie möglich genutzt werden. Auch Menschen ohne Behinderung können früher Rente beantragen, wenn sie beispielsweise ein sogenanntes Zeitguthaben angesammelt haben. Dies kann bei manchen Firmen durch Überstunden, dem Weglassen einiger Urlaubstage oder einem gewissen Teil des Lohns erreicht werden. Gesetzlich steht diesem Modell nichts im Wege, mit dem Arbeitgeber sollte frühzeitig abgeklärt werden, ob er ein solches Modell unterstützt und ob eventuell dadurch später mit Abschlägen bei der Rente gerechnet werden muss.

Auch Menschen ohne Arbeit konnten teilweise früher den Rentenstatus beantragen, was jedoch vom Gesetzgeber aufgehoben wurde. Dies bedeutet, dass unter Umständen die Arbeitslosigkeit auch bis in das gesetzlich vorgesehene Alter von 67 Jahren mit allen daraus resultierenden Nachteilen erhalten bleiben kann. Zunächst wurde diese Grenze auf 63 Jahre angehoben, vorher konnte noch früher die Rente beantragt werden. Dabei muss ebenfalls beachtet werden, dass durch eine längere Zeit ohne Arbeit und Rentenversicherungsbeiträge mit Abschlägen zu rechnen ist. Ein weiteres Modell für die frühere Rente ist die sogenannte Altersteilzeit. Hierbei gehen Menschen ab einem bestimmten Alter keinem Vollzeitjob mehr nach, sondern lediglich einer halben Stelle oder anderen zeitlich beschränkten Berufen. Dies ermöglicht so eine sanfte Umstellung auf einen Berufsausstieg und das Leben im Alter. Seit einer Gesetzesänderung gilt auch hier die Anhebung des frühen Renteneinstiegs von 63 Jahren. Ebenso wie bei den anderen frühen Renteneintritten gibt es bestimmte Voraussetzung, so muss der Teilzeitarbeit mindestens 24 Monate nachgegangen werden. Ebenfalls sollen in den letzten zehn Jahren vor Eintritt in die Rente acht Jahre Pflichtbeiträge aus einer Arbeit eingezahlt werden, zudem kann eine bestimmte Wartezeit in Kraft treten.

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