Risikoeinschätzung für deutsche Derivate

Deutsche Derivate verfügen ebenso wie ausländische Finanzprodukte über ein gewisses Risiko. Je besser man dieses einschätzen kann, desto sicherer ist das Investment und desto geringer die Verlustwahrscheinlichkeit.

Deutsche Derivate spielen beim Finanzinvestment heutzutage eine große Rolle. Dabei handelt es sich zunächst einmal um einen Oberbegriff für verschiedene Finanzprodukte, unter anderem Optionen und Zertifikate. Mit der richtigen Anlagestrategie kann man hierbei beträchtliche Gewinne erzielen. Jedoch sind gute Renditechancen hier in der Regel auch mit einem erhöhten Risiko verbunden. Daher sollte man sich sehr gut auf dem Finanzmarkt auskennen, wenn man auf eigene Faust in deutsche Derivate investieren möchte. Ansonsten sollte man die Investitionsplanung lieber einem professionellen Finanzberater überlassen. Auch dieser kann das Verlustrisiko allerdings nicht vollkommen ausschalten, sondern höchstens durch eine fundierte Bewertung der Risiken minimieren. Deshalb sollte man sich die vorgeschlagenen Derivate genau erklären lassen und einen Investmentvertrag nur dann unterschreiben, wenn man die enthaltenen Produkte auch wirklich verstanden hat. Ist dies nicht der Fall, kann man den Berater später nicht für Verluste haftbar machen, sofern man ein Beratungsprotokoll unterschrieben hat.

Sehr oft werden deutsche Derivate in Form von Zertifikaten angeboten. Diese orientieren sich an dem Basiswert eines Indexes oder eines bestimmten Wertpapiers. Dadurch kann der Anleger von Kursgewinnen profitieren, muss aber auch eventuelle Verluste mittragen. Bis, zu welchem Grad dies der Fall ist, hängt von der Art des Zertifikats ab. Bonus Zertifikate verfügen beispielsweise über eine Art Pufferzone. Solange diese während der gesamten Laufzeit nicht unterschritten wird, kann man mit einem Gewinn rechnen. Ansonsten orientiert sich die Auszahlung am Vertragsende an dem zu diesem Zeitpunkt geltenden Basiswert, der schlimmstenfalls deutlich unterhalb des erwarteten Betrags liegen kann.

Mit einer Option erwirbt der Anleger das Recht, das entsprechende Finanzprodukt, zum Beispiel eine Aktie, zu einem festgelegten Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Auch hierbei spekuliert man also auf die Entwicklung eines bestimmten Basiswerts, womit sowohl Chancen als auch Risiken verbunden sind.

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