Der Wert von Gold steigt in schweren Krisenzeiten

Edelmetalle und Rohstoffe, die einen Nutzen haben, sind ständig nachgefragt. Gold wurde in vielen Kulturen über die Jahrtausende als Währung genutzt oder als Deckung für eine Währung.

Gold ist rostfrei, hat eine gelbliche Farbe und einen Glanz, der in vielen Teilen der Erde als schön empfunden wird, und ist ein relativ weiches Metall. Dies hat es auch sehr alten Kulturen ermöglicht, das Metall zu bearbeiten. Nicht nur als Schmuck war Gold nachgefragt, in Münzform gepresst wurde es oft als Währung verwendet. Die Goldmünzen vergangener Kulturen verfügen heute noch über einen Wert, der sich durch den Goldpreis erschließen lässt.

Die Währungen der modernen Wirtschaft werden nicht mehr durch Gold abgesichert. Die Nachfrage nach Gold und dessen Wert fluktuiert aufgrund dessen. In unserer Gesellschaft wird Gold vor allem von Schmuckherstellern nachgefragt aber auch in der Industrie, der Raumfahrt zum Beispiel.

Wenn Unsicherheit auf den Finanzmärkten herrscht, werden Edelmetalle, darunter auch Gold, als Fluchtwährung herangezogen. Das bedeutet, dass einige Investoren ihre Positionen am Kapitalmarkt auflösen und ihr Geld in Edelmetalle investieren, vor allem Gold. Die Kursentwicklung von Gold kann über Jahrzehnte stagnieren, wenn eine Weltumfassende Finanzrisse viele Investoren abschreckt, ist es möglich das sich der Goldpreis innerhalb weniger Jahre vervielfacht. Eine Erholung der Finanzmärkte kann einen sinkenden Goldkurs zur Folge haben und eine Auflösung von Positionen, die in Auftrag gegeben wurden von Investoren, die ihr Geld nun da anlegen wollen, wo sie bessere Renditechancen sehen. Dennoch kann es sein, dass das Edelmetall weiterhin auf einem Preisniveau notiert, das höher ist als vor einer Weltmarktrise.

Aufgrund seiner Rolle in der Schmuckherstellung, in der Industrie und als Finanzanlage wird Gold weiterhin von verschiedenen Gruppen aus unterschiedlichen Gründen nachgefragt.