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Diese zehn Tipps zum monatlichen Sparen sind bares Geld wert

Sparer, die sich dafür entscheiden, jeden Monat eine bestimmte Summe zurückzulegen, können auf Dauer hohe Beträge ansammeln. Unter Berücksichtigung einiger Regeln stellt das eine gute Geldstrategie dar.

Neben Aktienanlagen oder Immobilien-Investments werden von Geldanlegern auch traditionelle Ansparmodelle zur Vermögensbildung geschätzt. Über Sparbrief-Anlagen sind zwischen 3,5 und 4 Prozent Rendite möglich (Stand 5/2011). Tagesgeldkonten liegen derzeit eher im 2,5 % Bereich. Sparpläne erreichen etwa 3,25 - 3,7 Prozent. Im Folgenden finden sich zehn Tipps, mit denen sich eine passende Anlage herausgreifen lässt.

Tipp 1: Nicht von hohen Zinssätzen blenden lassen. Für jeden Sparer liegt es nahe, zuerst nach den Prozentzahlen zu schauen und daraufhin die Anlagevariante auszuwählen. Doch diese Zahlen können trügen. Aussagekräftig sind sie nur, wenn sie einem Vergleich zu anderen Anlageformen (veränderte Laufzeiten, Zinsbindungszeiten) standhalten. Tipp 2: Mit Änderungen an den Finanzmärkten rechnen. Wer etwa heute die Top-Verzinsung unter den Sparplänen auswählt, liegt vielleicht schon morgen hinter Tagesgeldkonten zurück. Zu Spitzenzeiten erreichten diese auch schon volle 4 Prozent. Und das bei einer kontinuierlichen Verfügbarkeit der eingezahlten Geldbeträge.

Tipp 3 lautet daher: Die Kapitalbindung von Anfang an in die Renditebewertung einbeziehen. Wird eine langfristige Ansparvariante ausgewählt, die verbindliche monatliche Sparbeträge vorsieht und über große Zeiträume verläuft, lassen sich zwar gegebenenfalls ansehnliche Zinsen ansammeln, das Kapital sitzt während der gesamten Laufzeit aber auch fest. Alternative günstige Investitionsgelegenheiten mit eventuell höherer kurzfristiger Rendite lassen sich hiermit dann nicht realisieren. Tipp 4: Daher gilt es, die Möglichkeiten von vorzeitigen Kündigungen von Anlagen mit zu überprüfen und auch einen Mix von kürzeren, mittelfristigen und längeren Varianten in Erwägung zu ziehen. Tipp 5: Nicht bei der verbindlichen monatlichen Rate übernehmen. Ein vorzeitiger Abbruch kann je nach Anlageart große Nachteile bedeuten.

Tipp 6: Exakte Anpassung an die Sparziele vornehmen. Soll es um Vermögensbildung zur Altersvorsorge gehen, kommen prinzipiell ganz andere Finanzstrategien infrage als beim Zielsparen für einen Autokauf oder beim Bausparen. Tipp 7: Durch staatliche Förderungen und Zuschüsse lassen sich attraktive Zusatzrenditen erhalten. Riester-Sparen kann hier zum Beispiel einen Blick wert sein. Tipp 8: Geförderte Sparvarianten sind zwar meist, aber nicht immer verbindlich zweckgebunden, weshalb man sich für einen ersten Überblicksvergleich auch bei Finanzprodukten umsehen kann, die zunächst gar nichts mit den gewünschten Sparzielen zu tun haben (Beispiel Bausparverträge). Tipp 9: Keine Scheu vor persönlicher Finanzberatung. Gerade wenn es um höhere Summen geht, lohnt sich angesichts der zahlreichen Möglichkeiten der Gang zu einem ausgewiesenen Experten. Tipp 10: Trotzdem sollte man auch nach einem Expertenrat selbständig weiter vergleichen und nur eine Variante wählen, die einen selbst überzeugt.