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Thema Altersvorsorge: Ein Rentencheck lohnt sich

Wie viel Rente bekommt man später eigentlich? Viele Arbeitnehmer kümmern sich erst auf den letzten Drücker um ihre Rente. Neben einem ständigen Rentencheck sollten vor allem alle Dokumente aufbewahrt werden.

Arbeiten, um später auch als Rentner finanziell abgesichert zu sein: Deutsche Arbeitnehmer zahlen monatlich einen gehaltsabhängigen Beitrag in die Rentenkasse ein. Die Rente wird mit dem Eintritt in das Rentenalter monatlich ausbezahlt. Wie viel Rente ihnen später tatsächlich zusteht, ist allerdings den wenigsten Arbeitnehmern bekannt. Ein Rentencheck lohnt sich, um zu prüfen ob die Rentenberechnung der Deutschen Rentenversicherung Bund (früher BfA) auch korrekt ist. Es ist nie zu spät, Lücken in der Rentenberechnung zu schließen oder Fehler anzuzeigen.

Ein Rentencheck ist zudem dabei behilflich, eventuelle Versorgungslücken in der späteren Rentenversorgung aufzuzeigen und rechtzeitig eine ergänzende private Rentenversicherung abzuschließen. Der Staat hat mit alternativen Versicherungsprogrammen wie Riester private Sparmodelle aufgelegt und auch Zusatzabsicherungen mit einer Lebensversicherung oder einem vergleichbaren Alterssparmodell sind möglich. Wer privat für das Alter spart, profitiert von steuerlichen Ermäßigungen.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund verschickt heute einmal jährlich eine Renteninformation. Die Renteninformation wird allen Arbeitnehmern zugestellt, die mindestens 27 Jahre alt sind und mindestens fünf Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben. Die Renteninformation wird postalisch zugestellt und enthält die im Alter zu erwartende monatliche Rentenhöhe. Die in der Renteninformation aufgeführte Rentenhöhe ist aber nur gültig, wenn das Einkommen gleich bleibt: Ein niedrigeres Einkommen korrigiert den Betrag nach oben, ein höherer Lohn ist auch mit einer besseren Rente verbunden.

Zur Rentenberechnung werden die übermittelten Daten der Krankenkassen heran gezogen. Für einen Rentencheck können alle Versicherten in der gesetzlichen Rentenversicherung aber auch bei der Deutschen Rentenversicherung Bund einen Antrag auf Kontenklärung stellen. Für eine exakte Rentenberechnung sollten Angestellte alle Gehaltsabrechnungen, Studienbescheinigungen und weitere Dokumente auf bewahren, die mit dem Arbeitsleben in Verbindung stehen. Wenn Dokumente fehlen, müssen sie bei den zuständigen Stellen angefordert werden.

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