Was man beim Aktien verkaufen beachten sollte

Wer über ein eigenes Depot verfügt und mit Aktien handelt, muss sich die Frage stellen, wann der richtige Verkaufszeitpunkt gekommen ist. Dieser hängt dabei vor allem von den Wachstumserwartungen einer Aktie ab.

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Der Verkauf von Aktien stellt das wichtigste Element beim Handel mit Wertpapieren dar. Es ist nicht von Bedeutung, wie eine Aktie sich in der Vergangenheit entwickelt hat, wenn der falsche Verkaufszeitpunkt gewählt wurde und man die Gewinne nicht realisieren kann. Es handelt sich daher um ein immer wiederkehrendes Thema, ob Aktien nach einer Kurssteigerung verkauft werden sollten oder ob man die Papiere langfristig halten sollte. Kurzfristige und langfristige Handelsstrategien sollten aber nicht zu Prinzipien erstarren. Stattdessen sollte man sich überlegen, welche Strategie man für welchen Teil des Depots fahren möchte.

So existieren Wachstumsbranchen, von denen bekannt ist, dass sie ihre Gewinne Schwankungen zu verdanken haben, die auf weltwirtschaftliche Entwicklungen zurückzuführen sind und nur wenig mit den Umsätzen in der Branche zu tun haben. Solche Papiere sollten nur einen kleinen Teil des Depots ausmachen und zeitig verkauft werden, sobald sich Kurssteigerungen ergeben haben.

Gerade in dem Bereich der neuen Technologien wie der Biotechnologie oder der Umwelttechnologie ist aber davon auszugehen, dass sich nach einer Konsolidierungsphase große Wettbewerber etablieren werden, die ein langfristiges Wachstum vor sich haben und über viele Jahre Gewinne abwerfen können. Diese Papiere sollte man im Idealfall überhaupt nicht verkaufen, da sie über einen langen Zeitraum hinweg hohe Dividenden versprechen. Man entscheidet sich bei diesen Aktien also für die Dividenden- und gegen die Kursteigerungsgewinne, eine Entscheidung, die langfristig Sinn machen kann.

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