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Investment-Management bedeutet, Vermögen zu verwalten und zu vermehren

Ein Investment-Manager beschäftigt sich mit der Beratung bei Investitionen und der Verwaltung der Portfolios seiner Kunden. Bei der Auswahl des geeigneten Verwalters sollten ein paar Dinge beachtet werden.

Der Vermögensverwalter beschäftigt sich neben der beratenden Tätigkeit bei der Vermögensbildung oder Altersvorsorge auch mit der Verwaltung des jeweiligen Portfolios und trifft zudem eigenständige Entscheidungen. Eine Privatperson kann den Verwalter einer Geschäftsbank oder des freien Marktes mit der Betreuung ihrer Investitionen beauftragen. Für den normalen Verbraucher, der oft nicht über das spezielle Wissen und die nötige Zeit verfügt, ist es oft schwierig, richtige Entscheidungen im Bezug auf die eigene Anlagestrategie zu treffen. In diesen Fällen ist ein Investment-Manager von großem Vorteil, da er sich ausschließlich auf dieses Gebiet konzentrieren kann und über ein fundiertes Wissen verfügt.

Jedoch ist die Bezeichnung rechtlich nicht geschützt und kann so auch von unregulierten Finanzdienstleistern genutzt werden. Wenn der Verbraucher auf den Verwalter der Hausbank zurückgreift, dann kann er davon ausgehen, dass es sich um einen spezialisierten Fachmann handelt. Aber auch Banken-unabhängige Investment-Manager sind darauf bedacht, einen seriösen Eindruck zu vermitteln, indem sie Auskunft über ihre Ausbildung und berufliche Erfahrung geben. Außerdem kann der Kunde die Regeln zur Finanzportfolioverwaltung im § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 im Kreditwesengesetz nachlesen. Zum Vergleich findet der Kunde im § 34c Abs. 1 Nr. 3 der Gewerbeordnung die Regeln für eine einfache Anlageberatung.

Vermögensverwaltung findet immer dann statt, wenn der Verbraucher sein Geld zum Zwecke der Vermögensbildung und Altersvorsorge gewinnbringend investieren möchte. So beschäftigt sich der Verwalter mit Investmentfonds und Wertpapieren, aber auch mit den unterschiedlichen Vorsorgemaßnahmen. Für die Errichtung eines Fest- oder Tagesgeldkontos ist selbstverständlich kein Investment-Manager vonnöten. Aber bei der Verwaltung von Wertpapierdepots und dem Vorsorgesparen am Börsenmarkt ist die Nutzung eines Verwalters sehr hilfreich, wobei in den meisten Fällen eine Mindestanlage von 1 Million Euro verlangt wird.

Ein wichtiger Ansprechpartner in Deutschland ist der Bundesverband Investment und Asset Management e. V. (BVI). Dieser betreut und unterrichtet seine Mitglieder, nimmt ihre Rechte wahr, berät und unterstützt Behörden und klärt die Öffentlichkeit über das Investmentwesen und die Vermögensverwaltung auf. Auf den Seiten des BVI können sich Privatpersonen und Unternehmen von Fachleuten in Bezug auf die eigenen Investitionen beraten lassen. Die Mitglieder des BVI sind in vielen Branchen vertreten. Unter ihnen befinden sich z. B. die Aachener Grund (Kapitalanlagegesellschaft), die Alte Leipziger Trust (Investmentgesellschaft), die Deka Investment GmbH und auch die Sauren Finanzdienstleistungen GmbH & Co. KG. Der Verbraucher erhält eine umfangreiche Liste aller Mitglieder und deren Kontaktdaten, sodass er eine Auswahl treffen kann und einen schnellen Zugang zu allen relevanten Daten hat. Außerdem findet der Nutzer umfangreiche Informationen zu den Themen Investmentfonds und Altersvorsorge.