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Wie sich günstige Zinsen konkret auf Ihre Geldanlage auswirken

Bei der Investition von Eigenkapital ist die Verzinsung der Anlage von großer Bedeutung. Doch wie wirken sich die Zinsen eigentlich aus? Dazu müssen ein paar Dinge berücksichtigt werden.

Bei den vielen unterschiedlichen Geldanlagemöglichkeiten gibt es auch verschiedene Formen der Berechnung der Zinsen. Zum einen können Zinsen jährlich an den Anleger ausgezahlt werden. Dies ermöglicht dem Betreffenden die freie Verfügung über den Zinsertrag. Insbesondere wenn es sich um eine Geldanlage handelt, bei der das Kapital über mehrere Jahre festgeschrieben ist, stellt diese Variante einen Vorteil dar, wenn der Anleger zwischendurch über Geldmittel verfügen will. Eine andere Variante ist die Zinseszinsberechnung. Hier fließt der jährliche Zinsertrag in das angesparte Kapital und erwirtschaftet im Jahr darauf weitere Zinsen. Dadurch erhöht sich das angelegte Kapital jährlich um den Zinsbetrag und erwirtschaftet insgesamt mit jedem Jahr mehr Zinsen. Dies ist besonders bei langen Laufzeiten von großem Interesse, da der Anleger trotz gleichbleibender Einlage eine höhere Rendite erhalten kann.

Eine Geldanlageform mit so einer Zinseszinsberechnung ist das Tagesgeldkonto. Hier wird das Kapital nicht festgeschrieben, der Anleger kann also jederzeit darüber verfügen. Somit kommt er gleichzeitig in den Genuss der ständigen Verfügbarkeit und der Zinseszinserträge, wenn er das Kapital über mehrere Jahre ruhen lässt. Z.B. bietet die Bank of Scotland einen Zinssatz von 2,3 % (Stand: Mai 2011) auf das Tagesgeld an. Wenn nun der Anleger 10.000 Euro auf das Konto einzahlt und ruhen lässt, dann erhält er im ersten Jahr 230 Euro als Zinsen. Diese werden zum Kapital gerechnet und bringen insgesamt im zweiten Jahr 235,29 Euro und im dritten sogar 240,70 Euro an Zinsen für den Anleger. Der Zinsertrag erhöht sich mit jedem Jahr weiter. Daraus kann man schließen, dass eine hohe Laufzeit hierbei von Vorteil ist.