ABN AMRO – Eines der größten Bankhäuser weltweit

Das niederländische Bankhaus ABN AMRO zählt mit zu den größten weltweit und ist gleichzeitig das größte Geldinstitut der Niederlande.

Das niederländische Geldinstitut ABM AMRO existiert noch gar nicht so lange. Es entstand erst im Jahr 1991. Ursache war eine Fusion zwischen den beiden Kreditinstituten ABN und AMRO. Der Sitz des Unternehmens ist Amsterdam. ABN AMRO war im Jahr 2007 die größte Bank der Niederlande. Weltweit lag das Geldinstitut auf dem zwölften Platz. Man war mit mehr als 4500 Filialen weltweit vertreten. Beschäftigt wurden etwa 100.000 Mitarbeiter.

Im Oktober 2007 wurde ABN AMRO dann selbst übernommen. Drei Banken taten sich zusammen, um das niederländische Schwergewicht zu schlucken. Die Banco Santander, die Royal Bank of Scotland und Fortis schlossen sich zusammen und vollführten die bis dahin größte Bankenübernahme der Geschichte. Innerhalb der übernehmenden Banken wurde der Name weitergeführt. Die Geschäfte wurden unter den drei Geldinstituten aufgeteilt, und zwar nach geologischen Maßstäben. Die Finanzkrise betraf auch ABN AMRO und deren Mutterkonzerne. Die niederländische Fortis Bank ging im Zuge der Finanzkrise in den Besitz des niederländischen Staates über. Damit ging auch der niederländische Teil der ABN AMRO an den niederländischen Staat.

Der Name ABN AMRO wird in den Niederlanden sowohl für die eigenen, als auch für die Filialen der Fortis Bank benutzt. Aktuell hat die ABM AMRO den Antrag auf Aufsplitterung gestellt. Der niederländische Geschäftsbereich soll aus der Gesellschaft herausgelöst und in die Fortis Bank integriert werden. Die ABN AMRO ist in vielen Geschäftsbereichen tätig. Neben dem normalen Privat- und Geschäftskundenbereich ist die Bank vor allem für ihren Handel mit CFDs bekannt, für den auch in Deutschland ausgiebig Werbung betrieben wurde. Dieser Bereich liegt momentan in Händen der Royal Bank of Scotland. Diese CFDs sind sehr effektiv, und was den möglichen Gewinn betrifft, können andererseits aber auch in einem Totalverlust des Anlegers enden. Die Besonderheit bei dieser Anlageform ist, dass man nicht Aktien im üblichen Sinn kauft, sondern nur eine Art Wette auf steigende oder fallende Kurse platziert. Auf diese Art sind theoretisch Gewinne von bis zu 100 Prozent möglich. Da es sich bei CFDs um eine der risikobehaftetsten Anlageformen handelt, sollten nur Anleger mit genügend Markterfahrung davon Gebrauch machen. Auch das Risiko des Totalverlustes muss bedacht werden. Deshalb sollte man nur Geld, auf das man nicht unbedingt angewiesen ist, einsetzen.

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