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Haus reparieren – Instandhaltungsrücklage berechnen

Eine Immobilie sollte Freude machen, aber sie kostet auch sehr viel Geld. Und das nicht nur bei der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt, deshalb sollte man rechtzeitig die Instandhaltungsrücklage berechnen.

instandhaltungsrücklage berechnen
Foto: © RainerSturm / http://www.pixelio.de

Viele Menschen, die sich den Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung erfüllen und nicht mehr zur Miete wohnen möchten, müssen mit jedem Cent rechnen. Eine Immobilie ist für die meisten Menschen die größte Anschaffung, die sie jemals in ihrem Leben tätigen werden, und die Entscheidung für das richtige Objekt hängt nicht selten auch von den finanziellen Möglichkeiten und Spielräumen ab. Schon mit dem Erwerb einer Immobilie sind viele Nebenkosten verbunden. So muss dem vermittelnden Makler eine Courtage gezahlt werden, der Notar erwartet für die Beurkundung des Kaufvertrages eine entsprechende Vergütung und dann muss auch noch die Grunderwerbssteuer gezahlt werden. So kommen für den Kauf einer Immobilie schnell bis zu 10% Nebenkosten zusammen, die man zusätzlich aufbringen muss.

Nach dem Einzug hat man dann erst einmal, insbesondere bei einem Neubau, ein paar Jahre Ruhe, bevor die ersten Dinge kaputt gehen und repariert werden müssen. Solange es dabei nur um Kleinigkeiten geht, kann man diese sicherlich aus dem monatlich verfügbaren Budget bezahlen. Aber kaum ein Immobilienkäufer denkt schon beim Kauf daran, wie sein Haus oder seine Wohnung vielleicht in 20 Jahren einmal aussieht, und dass spätestens dann die eine oder andere größere Reparatur fällig werden könnte. Von daher sollte man bereits bei der Kalkulation der Finanzierung und Einbeziehung des verfügbaren Kapitals daran denken, die Instandhaltungsrücklage berechnen zu lassen.

Über diese Rücklage können dann bei Bedarf die anfallenden Reparaturen und Instandsetzungen bezahlt werden, denn wenn ein Dach neu gedeckt oder eine Fassade saniert werden muss, kann das einen erheblichen Betrag kosten, der, wenn er nicht von vornherein eingeplant wurde, nicht zur Verfügung steht und ein neues Darlegen erforderlich macht. Also sollte man am besten schon gleich zu Anfang, wenn man sich den Kauf oder Neubau einer Immobilie überlegt, die Instandhaltungsrücklage berechnen lassen, damit aus dem Traumhaus nicht noch vor Ende der initialen Finanzierung ein Albtraum wird. Denn eine Immobilie kostet ständig, und dabei geht es nicht nur um monatliche Kleinbeträge, sondern auch um größere Summen.

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