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Kontoführungsgebühren absetzen bei der Lohnsteuer

Für das Führen eines Kontos muss man als Kunde in den meisten Fällen eine Gebühr entrichten. Diese Gebühren kann man bei der jährlichen Steuererklärung zu einem Pauschalbetrag absetzen.

Über ein Bankkonto verfügen mittlerweile die meisten Menschen, denn über dieses werden nahezu alle finanziellen Transaktionen im Alltag abgewickelt. Das Geldinstitut, welches das Konto beherbergt und sämtliche Aktionen wie Überweisungen, Abbuchungen und Einzahlungen ausführt, erhebt in vielen Fällen eine Gebühr, die der Kunde meist monatlich zahlen muss. Die Höhe dieser Gebühr entscheidet sich unter anderem nach der Art des Kontos. In manchen Fällen werden auch kostenlose Girokonten angeboten.

Bei der alljährlichen Lohnsteuererklärung kann man die Kontoführungsgebühren bis zu einem Pauschalbetrag von 16 Euro ohne Nachweis absetzen. Das gilt auch dann, wenn man etwa gar keine Gebühren zahlt. Beträge über 16 Euro müssen durch die entsprechenden Kontoauszüge nachgewiesen werden, damit sie erstattet werden können. Allgemein fallen Kontoführungsgebühren unter die sogenannten Werbungskosten, die insgesamt bis zu einem Betrag von 920 Euro abgesetzt werden können. Bleibt man darunter, werden auch die Kontogebühren nicht erstattet.

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