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Online-Banken - Geldgeschäfte von zu Hause tätigen

Internetbanken punkten zur Zeit vor allem wegen ihrer ständigen Erreichbarkeit und der niedrigen Kosten. Dass es keine Filialen gibt, kann aber gerade im Service Nachteile mit sich bringen.

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Foto: © Peter Kirchhoff / http://www.pixelio.de

Online Banken sind Geldinstitute, die ausschließlich im Internet tätig sind. Man spricht in diesem Fall auch von Direktbanken, weil es keine Filialen gibt, in denen man seine finanziellen Aktivitäten tätigen könnte. Es wird alles online oder - sofern schriftliche Unterlagen zwingend notwendig sind - per Post abgewickelt. Von den gewöhnlichen Direktbanken unterscheiden sich die Internetbanken in erster Linie dadurch, dass es nicht einmal ein Callcenter gibt, über das die Kunden Kontakt mit der Bank aufnehmen könnten. Grund für diese Einsparungen im Service sind vor allem die Kosten. Dadurch, dass weder Filialen, noch Callcenter und Personal bezahlt werden müssen, können die Produkte der Bank besonders günstig angeboten werden. So kann man bei vielen Internetbanken sein Girokonto nicht nur kostenlos führen, sondern sogar Zinsen auf sein Guthaben bekommen. Bei einer gewöhnlichen Filialbank muss man in der Regel Kontoführungsgebühren bezahlen.

Für gewöhnlich bieten Internetbanken nur ein eingeschränktes Produktportfolio an. Das erschließt sich schon alleine daraus, dass viele Dienstleistungen ohne eine Beratung nur schwer durchgeführt werden können. Dazu gehören vor allem individuell abgestimmte Spar- oder Anlagemöglichkeiten. Onlinebanken bieten ihren Kunden darum vor allem Giro- und Tagesgeldkonten, Depots und verschiedene Finanzierungen an. Da es keine Filialen gibt, kann man sein Geld nur an Automaten abheben. Je nach Bank gibt es entweder eigene Automaten oder Partnerschaften mit anderen Banken, an deren Geldautmaten man kostenfrei Geld abheben kann.