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Welches Konto eignet sich am besten als Gehaltskonto?

Das Girokonto wird von den meisten Arbeitnehmern als Gehaltskonto genutzt. Worauf sollte man bei der Kontoeröffnung achten und bei welchen Banken wird das Girokonto sogar vollkommen kostenlos angeboten?

Das Girokonto dient zur bargeldlosen Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Vor der Einführung des Girokontos wurden Löhne und Gehälter noch mit der Lohntüte ausgezahlt. Für laufende Zahlungsverpflichtungen wie die Miete verwendete man in Deutschland noch bis in die 60er Jahre fast ausschließlich Bargeld. Da die Lohn- und Gehaltsauszahlung Mithilfe von Lohntüten besonders für große Unternehmen einen enormen Verwaltungsaufwand bedeutete, entstanden nach 1960 die ersten Bankkonten. Immer mehr Banken richteten für ihre Privatkunden nun ein Gehaltskonto ein, das heute als Girokonto bekannt ist.

Moderne Girokonten werden heute bequem per Onlinebanking geführt. Über das Internet können Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften und Wertpapiervorgänge in Auftrag gegeben werden. Bargeld gibt es mit der Maestro-Karte (früher EC-Karte) am Automaten der Bank oder zu den Öffnungszeiten als Barabhebung auch am Schalter. Einzahlungen auf das eigene Girokonto sind am Terminal und am Schalter möglich.

Als Gehaltskonto eignet sich am besten ein günstiges Girokonto mit möglichst hoher Verzinsung. Da die Verzinsung auf dem Girokonto traditionell nicht sehr üppig ausfällt, empfiehlt sich ein Paket aus Girokonto und Tagesgeldkonto. Bei günstigen Finanzmarktlagen werden für Tagesgeldkonten Verzinsungen von bis zu fünf Prozent und mehr angeboten. Und das Beste: Girokonto und Tagesgeldkonto gibt es bei vielen Banken kostenlos im Paket. Mit einem kostenlosen Kontomodell sparen sich Verbraucher bis zu 100 Euro Kontoführungsgebühren jährlich.

Ein kostenloses Girokonto wird von allen Direktbanken und einem Großteil der Filialbanken angeboten. Die meisten Direktbanken, bei denen das Konto ausschließlich online geführt wird, stellen keinerlei Bedingungen an ihre kostenlose Kontoführung. Die kostenlosen Kontomodelle und ihre Bedingungen der Filialinstitute sollte man hingegen genau studieren: Sie sind häufig an einen Mindestgeldeingang oder eine Mindestgeldeinlage geknüpft. Arbeitnehmer, die sich für ein kostenloses Girokonto als Gehaltskonto entscheiden, müssen für eine gratis Kontoführung den fest gelegten monatlichen Mindestgeldeingang überschreiten – sonst fallen vergleichbar teure Kontoführungsgebühren an. Bei vielen Filialbanken liegt der Mindestgeldeingang bei etwa 1.200 Euro, andere Institute verlangen bis zu 2.500 Euro monatlich.

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