Der Traum vom Ferrari: Finanzierung leicht gemacht

Ferrari ist eine italienische Luxusautomarke, die vorwiegend Sportwagen der Oberklasse vertreibt. Die Marke hat sich mit ihrer großen Anhängerschaft und reichen Sporthistorie einen Namen gemacht.

Wer einen Ferrari fahren möchte, der kann entweder eine Probefahrt machen oder er kauft sich ein eigenes Modell der Edelmarke aus Italien. Allerdings kosten die meisten Fahrzeuge aus dem Hause Ferrari deutlich über 100.000 Euro, zudem gibt es zahlreiche Ferraris, die aufgrund ihrer Historie immense Sammlerwerte erreichen können. Demnach können sich die allermeisten Normalverdiener nicht den Luxus gönnen, einen Ferrari ihr Eigen zu nennen, wobei es insbesondere für viele Männer ein Traum ist, einen Wagen dieser Marke zu fahren. Aber auch Besserverdienende oder sehr wohlhabende Ferrariliebhaber nutzen die Möglichkeit, den Neuwagen der italienischen Automarke über Dritte zu finanzieren. Das heißt, sie zahlen einen Großteil des Kaufpreises zu Beginn und erhalten das Fahrzeug, dessen Restwert über einen festzulegenden Zeitraum mit Zinsen abbezahlt wird. Diese Kredite kann man bei einigen Banken aufnehmen, die dem Käufer maßgeschneiderte Finanzierungsmodelle vorschlagen. Aber auch Ferrari bzw. der Mutterkonzern unterhält eine eigene Bankabteilung, die sich ausschließlich um die Belange der Ferrarifinanzierung kümmert.

Bei der Aufnahme eines Kredites für den eigenen Ferrari gelten dieselben Regeln wie für die Aufnahme von Krediten für andere Vorhaben. Der Schuldner muss dem Gläubiger, also der Bank, vor der Kreditaufnahme diverse Sicherheiten vorlegen, die eine pünktliche Zahlung der Beträge samt Zinsen garantieren. Je besser die Sicherheiten der Kreditnehmer sind, desto günstiger fällt meistens der Kredit aus, da die Bank kein großes Risiko eingeht. Es kann sogar sein, dass Ferrarikäufer Kredite für den Kauf aufnehmen, obwohl sie sich den Wagen auch aus eigenen Mitteln leisten könnten. Das wird teilweise wegen Steuervorteilen gemacht, wenn der Ferrari als Dienstwagen eingestuft wird. Allerdings sind die meisten Ferraris als Freizeit- und Sportfahrzeuge konzipiert und nicht als seriöse Dienstwagen, daher kann eine Deklarierung als Firmenwagen für den Ferrari eventuell schwierig durchzusetzen sein.

Neben der Grundfinanzierung des Wagens stellt sich auch die Frage der Haltungskosten, die sehr hoch sind bei teuren Sportwagen. Neben dem hohen Spritverbrauch werden die Wagen auch höher besteuert, weil Sportwagen nicht als umweltfreundliche Automobile gelten. Aber Sportwagenhersteller, darunter auch Ferrari, denken zunehmend über Benzin sparende Antriebskonzepte nach, die teilweise auch ­Verbrennungs- mit Elektromotoren koppeln. Dies ergibt man aber hauptsächlich aus Gründen der Steuersenkung für diese Fahrzeuge einen Sinn, da mit einem Elektromotor kurze Strecken fast ohne Emissionsausstoß gefahren werden können und so europäische Umweltnormen für umweltfreundliche Fahrzeuge eingehalten werden.

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