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Derivate zum Spekulieren nutzen

Derivate dienen vielen Kunden im Bereich der Geldanlage dazu, durch kurzfristige Spekulationen relativ hohe Gewinne zu erzielen. Allerdings ist das Investment in Derivate auch mit einem hohen Risiko verbunden.

Derivate sind eine Gruppe verschiedener Finanzinstrumente, die in erster Linie dazu genutzt werden, um am Kapitalmarkt schnell möglichst viel Geld zu verdienen. Bei den Derivaten handelt es sich im Grunde immer um Termingeschäfte, man handelt also bestimmte Finanzprodukte nicht sofort, wie im Rahmen des „normalen“ Kassahandels, sondern man handelt die Basiswerte der Kontrakte zu einem festgelegten Termin in der Zukunft. Zu den Derivaten gehören zum Beispiel die meisten Arten von Zertifikaten, Futures, Optionen (Optionsscheine) und Warentermingeschäfte. Die Gemeinsamkeit dieser unterschiedlichen [url=http://www.wallstreet-online.de/zertifikate/]Derivate[/url] besteht darin, dass man als Anleger bzw. als Spekulant ein sehr hohes Risiko mit dem Investment eingeht, aber auf der anderen Seite auch eine gute Chance hat, mit wenig Kapitaleinsatz innerhalb eines kurzen Zeitraums sehr viel Geld verdienen zu können.

Am häufigsten werden vom Privatanleger sicherlich die Optionsscheine als eine Art der Derivate zum Spekulieren genutzt. Im Rahmen der Optionsscheine erwirbt man das Recht, eine Aktie oder einen anderen Basiswert zu erwerben, und zwar zu einem im Voraus festgelegten Preis bis zu einem bestimmten Termin. Man unterscheidet die Optionen in Call (Kaufoption) oder Put (Verkaufsoption), je nachdem, ob man eher mit fallenden oder steigenden Kursen des Basiswertes rechnet. Während man mit dem Kauf der Option ein Recht erwirbt, handelt es sich beim Investment in Futures gleichzeitig um eine Pflicht, den Basiswert zum festgelegten Termin auch tatsächlich zu handeln. Besonders zahlreich werden Futures auf den DAX (Deutschen Aktienindex) gehandelt. Im hochspekulativen Bereich befindet man sich, wenn man Warentermingeschäfte abschließt, die ebenfalls in den Bereich Derivate fallen.

Man investiert in Form dieser Geschäfte beispielsweise in eine bestimmte Menge Rohöl, Gold oder auch in Kaffee, wobei man diese Waren nicht physisch erwerben muss, sondern nur Kontrakte erwirbt, die das Recht bzw. die Pflicht zum Erwerb der Waren enthalten. Hat man zum Beispiel einen Warentermin-Kontrakt mit dem Basiswert Kaffee abgeschlossen, dann hofft man, dass der Preis für eine Tonne Kaffee möglichst schnell ansteigen wird, sodass man das erworbene Derivat mit zum Teil hohem Gewinn wieder veräußern kann. Aufgrund des ständigen Risikos des Totalverlusts des investierten Kapitals, sollte man Derivate nur dann nutzen, wenn man zumindest grundlegend mit den Produkten als solche vertraut ist.

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