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Baufinanzierung: Tilgungsplan verschafft Überblick

Eine Baufinanzierung ist meistens ein Projekt, das sich über mehrere Jahrzehnte hinzieht. Der Tilgungsplan gibt entsprechend Auskunft darüber, wie hoch die bestehenden Schulden noch sind.

Die zu zahlende Monatsrate bei einer Baufinanzierung setzt sich immer aus zwei Teilen zusammen. Da ist einerseits der Zins, der für das geliehene Geld gezahlt werden muss. Dieser kann sich, je nach Zinsbindung für die Finanzierung, im Laufe der Zeit mehrmals ändern. Allerdings kann der Bauherr auch für die gesamte Tilgungszeit einen festen Zinssatz vereinbaren, der dann aber höher als bei einer kurzfristigen Zinsbindung sein wird.

Der zweite Bestandteil der monatlichen Rate ist die Tilgung. In den meisten Fällen wird diese mit einem Prozent angesetzt, sodass die Tilgung eines Darlehens rechnerisch einhundert Jahre dauern würde. Da aber bei den Finanzierungen eine feste monatliche Rate festgesetzt wird, verschieben sich die tatsächlichen Summen von Zins und Tilgung gegeneinander.

Zahlt man zu Beginn der Finanzierung noch verhältnismäßig hohe Zinsen, so wird das geliehene Kapital durch die Tilgung immer geringer. Dadurch verringern sich auch die Zinszahlungen, sodass bei einer festen Monatsrate mehr für die Tilgung verwendet werden kann. Dadurch verringert sich die Laufzeit der Tilgung, da zum Ende der Darlehenszeit fast nur noch getilgt wird, aber kaum noch Geld für die Zinsen aufgewendet werden muss.

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